Beistellbett als Alternative zum Babybett

Heute geht es in unserem Nachbarblog das-schwangerschafts-erlebnis.de um die Einrichtung und Ausstattung des Kinderzimmers:

Wenn Sie zu den Menschen gehören, die sich nachts nur ungern aus dem warmen Bett quälen, dann könnte ein sogenanntes Stillbett oder Anstellbett für Sie praktisch sein. Dieses kleine Bettchen wird wie ein kleiner Balkon am Elternbett befestigt. Das Baby schläft direkt in Ihrer Nähe! Wenn sich das Baby nachts meldet, “rollen” Sie es einfach zu sich herüber…

Den vollständigen Artikel mit weiteren Infos und einem nützlichen Linktipp zu einer Anleitung zum Selbstbauen eines Beistellbetts (auch Anstellbett oder Stillbett genannt) könnt ihr hier nachlesen.

Inzwischen gibt es zu den beliebten, aber auch teuren Beistellbetten der Marke Babybay einige etwas preisgünstigere Alternativen von Herstellern wie Fabimax, Roba und anderen.

Wir selbst hatten als „Babybalkon“ das Fabimax „Baby-Max 2“ – ein einfaches, aber solide verarbeitetes Beistellbett aus massivem Erlenholz, dass der Hersteller direkt über seine Website (s.o) oder Ebay vertreibt. Wir waren damit sehr zufrieden und haben es etwa bis zum 7. Monat nutzen können. Hier im Urbia-Forum hatte ich dazu auch schonmal einen kleinen Erfahrungsbericht gepostet.

Hand in hand
Creative Commons License photo credit: fabrisalvetti

Natürlich unterscheiden sich die Beistellbetten in der Ausstattung, Verarbeitung, den Details und den Materialien – das Grundprinzip ist aber immer das gleiche.

Worauf man beim Kauf eines Beistellbetts achten sollte:

  • stufenlose Höhenverstellbarkeit, manche Betten sind nur stufenweise verstellbar, das nützt dann oft nichts, weil zwischen Matratze des Kinderbetts und des Elternbettes kein Abstand sein darf
  • Breite des überstehenden Randes – hier soll natürlich auch kein Spalt bleiben. Bei Betten mit breitem Rahmen, wie z.B. dem Ikea Malm, muss die Liegefläche des Beistellbettes oder des Zwischenbrettes entsprechend breit sein.
  • schadstofffreie Materialien
  • es sollte am Elternbett zu befestigen sein und nachts nicht wegrutschen können, alle Betten die wir kennen, haben entweder nur einen Haken oder gar keine Befestigungsmöglichkeit, so dass wir uns mit einem Schnellspanngurt aus dem Baumarkt beholfen haben.

Viele Hersteller preisen auch die Umbaubarkeit vom Stubenwagen zum Beistellbett an – meist sind die Umbauten aber doch nicht mit einem Handgriff erledigt, wir haben unser Beistellbett am Ende jedenfalls nie zum Stubenwagen umgebaut, sondern an seinem festen Platz gelassen.

Wie sind eure Erfahrungen mit einem Beistellbett? Könnt ihr ein Beistellbett empfehlen? Wollt ihr vielleicht erst eines anschaffen? Kennt Ihr noch andere empfehlenswerte Hersteller/Marken? Wir freuen uns über eure Tipps und Kommentare!

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Antworten auf

  1. Petra 29. Oktober 2009 an 21:07 #

    Wir haben das Roba 4 in 1.
    Leider waren schon 2 Reparaturen erforderlich. 1. Die Befestigung für die Höhenverstellung und 2. war die Befestigung für eine Rolle ausgebrochen. Wir haben das Bett in den ersten Wochen regelmäßig als Stubenwagen genutz. Ich fand das super! Das Möbelhaus hat uns die Teile allerdings sofort und anstandslos zugestellt – sie haben ein Beistellbett als Ersatzteillager, wurde mir dort im Kundenservie gesagt. Ob das auf schlechte Qualität schließen läßt, vermag ich nicht zu beurteilen.
    Weiterhin war ich mit der Befestigung am Elternbett auch nicht ganz glücklich. Das Bett wird mit einem Metallhaken dort eingehängt. Da wir das Bett als Stubenwagen genutzt haben, ist uns durch das viele ein und aushängen leider das Bett zerkratzt.
    Grundsätzlich war ich aber mt der Anschaffug zufrieden.
    Das Preis-Leistungsverhältnis war für mich OK.

  2. Ann 29. Oktober 2009 an 20:05 #

    Wir hatten ca. siebeneinhalb Monate lang auch das Babybay. Dann war der kleine Mann rausgewachsen. ;)

    Übrigens haben wir ein IKEA Malm und die Befestigung mit zwei schraubzwingenartigen Holzteilen (am Kopf- und am Fussende des Babybays, wird mitgeliefert) war einfach und hat wunderbar gehalten!

    Rückblickend würde ich das große Modell empfehlen, weil man es einfach länger nutzen kann. Wir hatten nur das normale.

    Schön finde ich auch, dass man das Babybay hinterher zum Tisch, zum Hochstuhl oder zur Bank umbauen kann. So steht kein zusätzliches Möbelstück rum, wenn es nicht mehr als Bett genutzt wird.

    Jetzt rolle ich Sohnemann aus dem günstigen Babybett von IKEA rüber – wir haben einfach eine Seite abmontiert und es damit zum großen Babybalkon umfunktioniert.

  3. Clarissas Mammi 29. Oktober 2009 an 19:13 #

    Unsere Kleine ist gerade 5 Monate alt und wir haben ein BABYBAY Bettchen als Beistellbett.

    Es ist wirklich sehr praktisch z.B. um mal kurz ohne aufstehen zu müssen unserer Kleinen nachts einen Schnuller in den Mund zu stecken oder zur Beruhigung eine Hand aufzulegen. Lässt sich die Kleine mal gar nicht beruhigen, wird sie einfach ins Familienbett gezogen und darf an Mama gekuschelt einschlafen und wenn sie dann wieder ruhig schläft wird sie wieder rüber in ihr Beistellbett geschoben und Mama hat wieder Platz…

    Das mit dem „zum Stillen nur kurz rüberrollen“ funktioniert bei uns aber leider nicht. Wir „wandern“ dazu nachts immer auf die „Still-Couch“ ins Wohnzimmer. Aber ich möchte das Beistellbettchen trotzdem nicht missen!

    Ich bin mal gespannt wie später das Umgewöhnen ans eigene Kinderbett funktioniert. Aber im Moment hat sie noch genug Platz – das Bettchen hat eine Innenlänge vom 80 cm und da die Kleine eh schräg drinliegt haben wir noch ein paar Monate Zeit bis zum Umzug ins eigene Kinderzimmer…

  4. Blogolade 29. Oktober 2009 an 19:07 #

    Ich habe auch das Fabimax Babymax 2 aber noch nicht austesten können. Es macht mir aber einen sehr soliden Eindruck. Umbauen will ich es nicht unbedingt, die Option finde ich aber gut, falls es doch mal nötig ist.

  5. Schussel 29. Oktober 2009 an 18:56 #

    Wir hatten auch das Fabimax Baby-Max 2 und sind ebenso begeistert. Fairer Preis für ein gutes Bett. Den Umbau haben wir übrigens auch nur ein- oder zwei mal gemacht, ansonsten stand das Bett immer fest als Beistellbett. Am Fabimax fand ich übrigens besonders gut, dass es für schmale Bettränder ebenso geeignet ist wie für breite – wir haben auch MALM und viele Beistellbetten waren mit so breitem Rand schlicht nicht zu befestigen.

    Und Beistellbetten generell halte ich für eine Erfindung des Himmels :) Jetzt haben wir einfach ein großes Familienbett, aber als der Knirps noch ganz winzig war, fand ich das Beistellbett schon wunderbar – niemand kann sich auf ihn legen, er hat seinen eigenen Bereich, und trotzdem muss ich zum Stillen höchstens kurz rüberrollen. Wirklich toll und eine Wohltat für die Nachtruhe einer stillenden Mutter.

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