Sommerzeit 2014: wie man Babys und Kleinkinder am besten an die Zeitumstellung gewöhnt

In der Nacht vom Samstag zum Sonntag ist es wieder so weit, zu Beginn der Sommerzeit 2012 werden die Uhren eine Stunde vor gestellt. Um genau zu sein: Am Sonntag, dem 30. März 2014 wird die Uhr um 2.00 Uhr auf 3.00 Uhr vorgestellt, uns wird also eine Stunde Schlaf “geklaut”. Für uns Erwachsene ist das normalerweise kein großes Problem, eventuellen Schlafmangel und Müdigkeit bekommen wir meist nach wenigen Tagen wieder ausgeglichen. Für Babys und Kleinkinder ist leider nicht ganz so einfach, viele Kinder reagieren auf die erzwungene Umstellung ihrer inneren Uhr mit Schlafproblemen und Appetitlosigkeit, ihnen fällt es schwer vom gewohnten Rhythmus abzuweichen.

Sparbaby-Zeitumstellung-web

Laut einer DAK-Umfrage aus 2009 ist jedes zweite Kind bis zu 3 Jahren aufgrund der Zeitverschiebung müde, quengelig oder schläft schlecht ein. Dabei reagieren Jungen auf eine Verschiebung ihres Bio-Rhythmus noch sensibler als Mädchen.

Tipps zur sanften Umgewöhnung

Es wird deshalb von der Krankenkasse empfohlen, Babys und Kinder möglichst sanft an die Zeitumstellung zu gewöhnen:

  • schrittweise Umgewöhnung, am besten fängt man schon ein paar Tage vorher an
  • Anpassung im 10-Minuten-Takt
  • schrittweise immer etwas früher ins Bett bringen
  • an den ersten Tagen nach der Umstellung abends leichte Kost
  • möglichst keine aufregenden Gute-Nacht-Geschichten
  • tagsüber viel frische Luft
  • auch Helligkeit und Licht am Morgen soll Kindern bei der Zeitumstellung helfen.

Bis bei Kindern die gefühlte Zeit des eigenen Tag- und Nacht-Rhythmus wieder mit der tatsächlichen Uhrzeit übereinstimmen, können eine oder sogar mehrere Wochen vergehen. (Quelle: DAK Presse)

Laut einer englischen Studie soll die Sommerzeit sich übrigens vorteilhaft auf Kinder auswirken, Kinder sind danach besonders am späten Nachmittag und frühen Abend aktiv, “längere” Tage bedeuten auch mehr Bewegung, die wiederum gut gegen Übergewicht ist.

Uns interessiert, was ihr für Erfahrungen mit der Zeitumstellung bei euren Kindern gemacht habt, deshalb eine kleine Umfrage zum Wochenende: Habt oder hatte ihr schon Probleme mit dem Einschlafen oder tagsüber mit Quengelikeit oder Müdigkeit? Wie macht ihr es mit der Zeitumstellung bei euren Kleinen? Langsam und schrittweise oder findet ihr das Quatsch und stellt einfach nur die Uhr um?

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Antworten auf

  1. Jane 30. März 2010 an 11:13 #

    Ich habe es ohne Eingewöhnungszeit versucht und unser Kleiner hat mit der Zeitumstellung etwas zu kämpfen. Aber nicht nur er. Auch ich habe regelmäßig Schwierigkeiten mit der Zeitumstellung. Im Herbst werde ich die Gewöhnungstipps beherzigen und ein paar Tage vorher anfangen im 10-Minutentakt.

  2. Isabella 29. März 2010 an 16:36 #

    Also Luana (7 Monate) schläft gegen 21 Uhr ein und wacht um Punkt 7 Uhr auf. Und jetzt ist es eben eine Stunde später. Das kann man verkraften.

  3. Chris 28. März 2010 an 14:23 #

    Wir haben heute zwar keinen Umstellungs-Jetlag, dafür aber ein bisschen Fieber, der Tag ist deshalb sowieso etwas durcheinander. Hoffentlich ist morgen wieder gut. Schönen Sonntag!

  4. Sarah 28. März 2010 an 14:09 #

    Auf unserer Uhr stand 7 als wir aufstanden. Sah etwas gnädiger aus als die übliche 6 ;-)

    Blogolade, das muss ein weit verbreiteter 2. Name sein, denn ich heiß auch so ;-)

    Schönen Sonntag Allen!

  5. Blogolade 28. März 2010 an 10:15 #

    ht gut geklappt, töchterchen ist geschickterweise etwas früher aufgestanden als sonst, sonst hätte ich sie geweckt. so merkt sie nix von der verschiebung. ich merks schon aber schlafmangel ist ja derzeit eh mein 2. vorname

  6. Sabine 27. März 2010 an 20:52 #

    Also wir sind schon seit ner Woche dran. Jeden Tag ein bischen eher. Sonst ist sie immer um 20 Uhr ins Bett heute waren wir bei 19.20 also sind fast dran. Achso kleine ist übrigens fast 8 monate alt und hat schon einen festen rythmus.

  7. Tini 27. März 2010 an 18:49 #

    Ich mach mir da keine großen Gedanken drum. Dann geht unser Kleiner (6 Monate) eben ne Stunde später ins Bett. Ich hoffe nur, dass er dann morgens auch ne Stunde länger schläft. Jedenfalls lassen wir es ganz stressfrei angehen.

  8. Blogolade 27. März 2010 an 15:23 #

    Die ersten 3 Zeitumstellungen waren problemlos, die letzte dafür eine Katastrophe. Die Tips haben einen Haken: frische Luft bei Regenwetter ist schwer. Und 10 ;inuten eher ins Bett ist schwer, wenn das Sandmännchen zum Abendritual gehört (außerdem hab ich heute erst erfahren, dass heute nacht die uhren umgestellt werden)

  9. Chris 27. März 2010 an 14:24 #

    In dem Alter war das bei uns auch so, jetzt mit 13 Monaten hat unser Sohn allerdings schon einen ganz genauen Rhythmus, da brauchen wir eigentlich keine Uhr. Mal sehen wie wir die Umstellung überstehen.

  10. Sarah 27. März 2010 an 13:48 #

    Mein Sohn ist fast 5 Monate alt und interessiert sich nicht die Bohne für Zeiten. Er trinkt, wenn er Hunger hat und schläft, wenn ich ihn abends ins Bett bringe, ob das um 19.00 oder 20.00 ist, ist ihm wurscht, hauptsache, es ist seiner inneren Uhr angepasst :-)

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  1. PAPAsonntag - Themen der Woche | Papa Online - 28. März 2010

    [...] Seit heute haben wir unsere liebe Sommerzeit wieder. Wir genießen die längeren Tage aber haben alljährlich unsere Problemchen mit der einen Stunde weniger Schlaf. Wenn wir als Erwachsene schon Probleme haben, wie kommen dann erst unsere Kinder und Babies damit zurecht? Ich habe bei Sparbaby.de ein paar gute Tipps gelesen, wie man seinem Kind helfen kann mit der Zeitumstellung klar…. [...]

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