Hipp-Aktion: Tester für Biomenü

hipp tester für gratisprobe bio babymenü

Quelle: Hipp Aktion auf rund-ums-baby.de

Das Bio Menü im neuen Plastikbecher ist offenbar Hipp’s Antwort auf Nestle NaturNes. Um die Markteinführung seiner neuen Verpackung anzukurbeln, hat Hipp (genau wie vor ein paar Wochen Nestle) eine Testesser-Aktion gestartet. Man kann sich bis zum 30. Juni 2009 per Online-Fragebogen “bewerben” und gehört dann vielleicht zu den 100 Gewinnern, die (eine?) Gratisprobe Hipp Biomenü im Babybecher erhalten. Unter den ausgewählten Testern, die einen Fragebogen zurückschicken, verlost dann Hipp nochmal nicht näher genannte Preise. Ich finde ja, das ist reichlich viel Aufwand für eine Gratisprobe Babynahrung. Aber ich sehe die Marketingmethoden von Hipp sowieso kritisch.

Wenn ich die Pressemitteilung richtig verstehe, ist in den Plastikbechern genau das gleiche Biomenü wie in den bekannten Gläschen.

Wer das Bio-Menü oder besser die neuen Plastikbecher ausprobieren möchte, könnte es ab irgendwann im Juni auch einfach im Laden kaufen. Wer bei Hipp im Online-Shop für mindestens 15,00 Euro bestellt, bekommt im Moment einen Becher Bio Menü gratis dazu – lohnen tut sich das allerdings kaum, da man bei Hipp im eigenen Shop natürlich den vollen Preis zahlt. Wer sonst in den Supermärkten und Drogerien auf Angebote achtet, spart mehr, wenn er seine Babynahrung zum Aktionspreis kauft.

Ansonsten ist es mit Babynahrung ja ein bisschen wie mit Waschpulver oder Cola – wenn man nicht nur selber kochen will, muss man sich wohl oder übel für eine Marke entscheiden, obwohl in den letzten Test von Babymenüs der Stiftung Warentest oder Ökotest (5/2009) fast alle Babymenüs nicht besonders gut abschneiden und oft zuviele Zutaten enthalten.

Die AOK verrät uns übrigens die Testsieger und hat genau wie die Stiftung Warentest noch ein paar Empfehlungen für Babys erstes Menü und Tipps zum Selberkochen zusammengestellt.

Wir werden in etwa einem Monat mit Babybrei anfangen und uns mit dem Thema sicher noch eingehend beschäftigen. Eine Sache würde mich wirklich interessieren. Nestle und Hipp sind der Meinung “darauf haben Mütter nur gewartet” – ist das wirklich so? Ist Babybrei im Plastikbecher besser oder praktischer als im Gläschen? Wo soll da der Vorteil sein? Hat jemand die neuen Babymenüs von NaturNes oder Hipp schon ausprobiert?

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Antworten auf

  1. Tanja 13. Juli 2010 an 23:57 #

    So,habe gerade erst diesen Beitrag gelesen,der ja schon im letzten Jahr aktuell war,aber da war unser Kleiner ja noch nicht da und ich habe mich zu der Zeit noch nicht mit diesem Thema beschäftigt.

    Ich möchte sagen,dass ich seitdem unser Sohn feste Nahrung bekommt,immer Natur Nes füttere.
    Ich habe auch Gläschen Nahrung ausprobiert,aber diese schmeckte ihm gar nicht und ehrlich gesagt,war ich vom Geruch der Nahrung auch nicht gerade begeistert.
    Unser Sohn mag die Nahrung aus den Plastiktöpfchen sehr und da wechsel ich momentan zwischen Bebivita,Hipp und Natur Nes ab,denn jeder Firma hat andere Gerichte.

    Gerne hätte ich mich als Testerin zur Verfügung gestellt,aber da komme ich ja nun viel zu spät ;-)

    Viele Grüsse
    Tanja

  2. Sally 13. Juli 2010 an 21:15 #

    Was die Verpackung als solche betrifft, kann man die Plastikbecher natürlich kritisch bewerten. Ich habe mich lange mit dem Thema Gläschen oder `Selber kochen´ beschäftigt und pro und kontra abgewogen. Einer meiner Hauptgründe für Selber kochen waren schließlich die mangelhaften Bewertungen für die Gläschenkost. Nicht nur, dass in allen Gläschen viel Überflüssiges Zeug drin ist, dazu kommt nach meinem Kenntnisstand das bei der Erhitzung der Gläschen zwecks Haltbarkeit aufgrund des Materials der Gläschendeckel Furan und Benzol entstehen (Benzol ist in Tabak enthalten!). Bei all der Mühe, die man sich gibt nur Biozutaten für die Gläschen zu verwenden (wobei Bio ja auch ein Streitthema ist) ist es doch absurd, dass am Ende der Produktionskette solche Stoffe freigesetzt werden und damit in den Brei gelangen. Wenn dies nun bei den Plastikbechern nicht der Fall ist, würde ich diese den Gläschen vorziehen und vielleicht auch für unterwegs oder Notfälle 2-3 Becher kaufen.

  3. Babykraft (Lin) 16. Januar 2010 an 00:44 #

    Wir haben als Ersatz immer ein paar Gläschen stehen – auch die Plastikbecher haben wir probiert. Rein praktisch sehe ich da sehr wenig Unterschiede. Ob Plastik schlechter ist, kann ich nicht beurteilen. Bei selbst gemachtem Essen ist man jedenfalls sicher. Aber auch hier ist zu überlegen, ob man dieses in einer (Platik)-Box einfrieren sollte.

  4. Chris 17. Juni 2009 an 15:52 #

    Hallo Blogolade, danke für Deinen ausführlichen Kommentar. Ich bin da ja auch skeptisch bei den neuen Verpackungen und seh das wie Du. Ich bin eigentlich immer für neue Dinge zu begeistern, aber bei Babygläschen wird es schon auch seinen Grund haben, dass es bisher immer Gläser statt Plastik waren. Dazu kommt noch der höhere Preis für den gleichen Brei, ich kann da bis jetzt keinen Vorteil erkennen. Aber vielleicht hat ja jemand auch schon gute Erfahrungen mit den Plastikbechern gemacht ;)

  5. Blogolade 16. Juni 2009 an 20:08 #

    Ich sehe die Plastikbecher kritisch.

    Klar, bei Gläsern ist die Bruchgefahr größer (uns ist noch keins kaputt gegangen und das in 18 Monaten mit Gläsern) aber dafür sind sie geschmacksneutral (!) und besser für die Umwelt.

    Von NaturNes haben wir bei dm demletzt einen Becher Apfelmus geschenkt bekommen. Den habe ich selbst gegessen und der war Geschmacklich gut. Ohne Zuckerzusatz und trotzdem nicht sauer.

    Im beiliegenden Prospekt über die neue NaturNesreihe schrieb die Fa. Nestle, dass die Becher in der Mikrowelle aufwärmbar sind (was ist mit BPA?) und die Deckel wiederverschließbar sind. Die Schale an sich ist aber aus so weichem, dünnen Plastik, dass sie nicht wirklich wieder verwendbar sind und wenn man nur eine Teilmenge entnommen hat und bspw den angefangenen Becher unterwegs mitnimmt, kann er durch das weiche Material genauso, wenn nicht noch schneller aufgehen als ein angebrochenes Breiglas.

    Ich werde aus Prinzip weiter Gläschen kaufen (zumindest solange Tochterkind sich weigert, am Tisch mitzuessen) in der Hoffnung, dass sich die Kunstoffdinger nicht durchsetzen.

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