toom mit 10 Euro Baby Gutschein

Das Vorteilsprogramm von toom gehört zu den etwas unbekannteren Babyprogrammen. Babyclub wäre etwas übertrieben, aber immerhin gibt es einen 10 Euro Einkaufsgutschein und eine Geburtstagsüberraschung. Merkwürdigerweise wird das Programm online auf der toom Webseite überhaupt nicht (mehr) erwähnt. Es scheint fast so, als wenn toom eigentlich gar keine Werbung dafür machen will und eigentlich auch gar nicht möchte, dass irgendjemand daran teilnimmt. Die Hürden sind höher als bei den meisten anderen Baby-Vorteilsprogrammen. 

toom-babyclub

Als wir vor ca. zwei Jahren noch bei toom eingekauft haben, musst man persönlich mit Geburtsurkunde am Kundenservice-Tresen vorsprechen. Das ist aktuell nicht mehr nötig, aber man soll immer noch innerhalb von 4 Wochen nach der Geburt seine Geburtsurkunde in Kopie per Post an toom schicken. Liebe Marketing-Leute bei toom: in den ersten vier Wochen nach der Geburt haben Eltern andere Sorgen, vier Wochen sind ein bisschen sehr knapp. Abgesehen davon gilt das Angebot nur für Eltern im 15 km Einzugsgebiet von toom. Hab ich auch noch nicht gehört – mehr als 15km Anfahrt zum Supermarkt finde ich jetzt außerhalb von größeren Städten nicht ungewöhnlich und da wirken solche Einschränkungen natürlich etwas merkwürdig.

Die Geburtstagsüberraschung konnte man sich dann zumindest im vergangenen Jahr noch am Schalter abholen. Ich kann allerdings nicht berichten, was es war, da man hierzu genau am Geburtstag des Kindes im Markt erscheinen sollte und ein toom-Besuch passte nicht so zu unserer Kindergeburtstagsplanung. Insgesamt eher ein unausgereiftes Vorteilsprogramm mit wenig Anreizen, aber wer sowieso einen toom in der Nähe hat, kann ja mal nach dem 10 Euro Einkaufsgutschein fragen.

Vielen Dank für den Tipp und das Foto an Johanna!

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Antworten auf

  1. HoneyDeLuxe 4. Oktober 2011 an 20:56 #

    Bei uns hat es funktioniert: Nach ca. 4 Wochen kam ein Brief. Mit diesem Brief und dem Personalausweis konnten wir eine ganz normale Gutscheinkarte am Infostand abholen und dann einlösen. Trotzdem ist es irgendwie unpersönlich und kalt.

  2. Bernd Kuehn 22. Juni 2011 an 00:12 #

    Wir haben es auch nicht geschafft, von dem „Vorteilsprogramm“ zu profitieren. Zur Ehrenrettung von toom muss ich aber anmerken, dass in unserem Markt Kinder immer Obst geschenkt bekommen. Eine nette Geste und ganz unkompliziert: der Korb mit Bananen und Äpfeln an der Information ist stets gefüllt. Man muss dafür auch keinen Antrag stellen … :-)

    • Chris 22. Juni 2011 an 08:55 #

      Schöne Idee, könnte es eigentlich überall geben, vielleicht macht das Beispiel ja Schule :-)

  3. Anke 7. Juni 2011 an 09:44 #

    Das sind ja wirklich komische Bedingungen, ist ja noch komplizierter als bei Müller. Seit dem 01.06.11 gibt es bei Spiele Max einen Babyclub, das hat gut funktionert ^_^ Es gab ein Lätzchen, eine kleine Puppe, eine kleine Einkaufstasche, den aktuellen Katalog und einen 25 EUR Einkaufsgutschein, gültig bis Jahresende für „Baby Erstausstattung“ bei einem Mindesteinkaufswert von 100 EUR. http://www.spielemax.de/babyclub.html

    • Chris 7. Juni 2011 an 09:58 #

      Hört sich gut an, den Spielemax Babyclub stelle ich in den nächsten Tagen auch noch im Blog vor, danke für den Tipp!

  4. Henri 4. Juni 2011 an 21:26 #

    Danke für den Tipp. Auch wenn die Bedingungen unter aller Würde sind, nehme ich die 10€ gerne mit!

  5. Lotta 3. Juni 2011 an 14:00 #

    ähhhh ja, da hatte bei der Entwicklung des programms keiner ein eigenes Kind, oder:
    es sollte nur Marketingsstrategie sein!

  6. Marion 3. Juni 2011 an 13:23 #

    Das ist ja wirklich ein seltsames Programm.
    Da wir nen toom direkt um die Ecke haben, wäre das ja wirklich was nettes. ABer das die so ein Programm haben, hab ich trotz unserer regelmäßigen Besuche und allen Werbeblättchen und besuchen der HP nicht wahrgenommen.
    Dann sollen sie sich es doch direkt schenken, als es dann so halbgar zu machen!

  7. Linus Schroeder 3. Juni 2011 an 10:36 #

    Unglaublich! Mehr fällt mir dazu echt nicht ein. Das passiert, wenn Betriebswirtschaftler versuchen das echte Leben einzufangen. *kopfschüttel*

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