Der richtige Schlitten für Babys und Kleinkinder

Wenn der Winter vor der Tür steht, kommt sie auf: Die Vorfreude auf den Schnee. Und Schnee bedeutet für viele Kinder vor allem eines: Schlitten fahren! Doch Schlitten ist nicht gleich Schlitten, deshalb haben wir uns einmal für euch umgeschaut, welche Typen es gibt, wofür diese sich eignen und was es beim Schlittenkauf zu beachten gibt:

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Hier findet ihr noch mehr coole Schlitten für euren Schatz:

Hörnerrodel und Davoser Schlitten

davoshörner

 

Der Hörnerschlitten und der Davoser Schlitten sind die klassischen Formen eines Schlitten. Beide Schlittenarten sind aus Holz gefertigt und stehen auf zwei Kufen, die eine kleine Holzbank tragen. Während die Kufen des Hörnerschlittens vorne zu geschwungenen Hörnern auslaufen, enden die geschwungenen Kufen des Davoser Schlittens auf Höhe der Sitzbank.
Diese Form des Schlittens eignet sich für alle Aktivitäten im Schnee. Man kann sie hinter sich herziehen und so als Buggyersatz für Spaziergänge im Winter benutzen, genauso wie damit einen Hügel heruntersausen.

Aufgrund des etwas höheren Schwerpunktes neigen diese Holzschlitten allerdings schneller zum Umkippen bei rasanter Fahrt oder in engen Kurven. Dafür sitzen die Kinder bequemer, wodurch sie sich besser für eine längere Schneewanderung eignen. Dank der relativ dünnen Kufen gleiten die Schlitten sehr gut, der Kraftaufwand beim ziehen ist also überschaubar.

FusssackRückenlehne

Apropos Schneewanderung: Wer den Schlitten nicht nur zur schnellen Bergabfahrt benutzen möchte, sollte den Kauf einer Rückenlehne in Betracht ziehen. So kann sich der kleine Passagier während der Fahrt bequem zurücklehnen, gleichzeitig schützt sie auch vor einem Fall vom Schlitten. Hier erfahrt ihr von Sparbaby-Redakteur Chris mehr über Rückenlehnen.

Ebenfalls praktisch ist ein wärmender Fußsack. Entweder verwendet man den Sack vom Buggy, oder schafft sich einen speziellen Schlitten-Fußsack an. Letztere lassen sich oftmals mittels Klettverschlüssen am Schlitten befestigen und sorgen so für einen sicheren Halt.

Worauf achten beim Schlittenkauf

Es gibt drei wichtige Punkte zu beachten, wenn man sich einen Holzschlitten zulegen möchte:

  • Länge der Sitzbank
  • maximal zulässiges Gewicht
  • Sicherheit

Schlitten werden in verschiedenen Längen angeboten. Will man zwei Kinder auf der Schlittenbank unterbringen oder als Erwachsener zusammen mit dem Kind den Berg hinuntersausen, darf die Sitzbank nicht zu kurz sein. Hier kommt dann auch das zulässige Gewicht ins Spiel. Fährt ein Erwachsener zusammen mit dem Kind auf dem Schlitten kommen schnell 100kg und mehr als Belastung zusammen.

Beim Kauf sollte man also darauf achten, dass der Schlitten für ein solches Gewicht ausgelegt ist. Wie es um die Sicherheit einer Schlittenkonstruktion bestellt ist, kann man vom bloßen Anschauen nur schwer einschätzen. Glücklicherweise gibt es verschiedene Prüfsiegel, mit deren Hilfe man beurteilen kann, ob ein Schlitten sicher ist. Ein „GS“- oder TÜV-Siegel zeigt an, dass ein gewisses Qualitäts- und Sicherheitsniveau durch den Schlittenhersteller eingehalten wird.

Bobschlitten

bobschlittenbob klein

Diese Flachen, meist aus Kunststoff gefertigten Schlitten eignen sich vor allem für die rasante Abfahrt. Sie haben einen tieferen Schwerpunkt und laufen daher weniger schnell Gefahr umzukippen. Oftmals verfügen sie auch über ein Lenkrad und eine Bremse, um eine kontrollierte Abfahrt zu ermöglichen. Generell sind die Bobschlitten eher für ältere Kinder ab 3 Jahren geeignet. Gerade wenn sie über eine Lenkung und Bremse verfügen, ist ein jüngeres Kind schnell überfordert mit der Steuerung.

Zur Beförderung von kleinen Passagieren auf längeren Winterspaziergängen eignen sich Bobschlitten weniger. Oftmals haben ihre Plastikkufen eine größere Auflagefläche, was dementsprechend mehr Kraft beim ziehen erfordert. Des Weiteren sind die Sitze und die Sitzhaltung nicht so bequem wie bei einem Holzschlitten mit Rückenlehne und daher weniger langstreckentauglich. Auch findet auf Bobschlitten oft nur ein einzelnes Kind Platz.

Alternative Schlittenkonzepte

big bob ski bike

Abseits von den bekannten Rodelschlitten gibt es noch viele interessante und lustige Schlittenkonzepte. Für die Laufräder von First Bike gibt es zum Beispiel Skiaufsätze, die Anstelle des Vorderrades montiert werden können. Laufradfahren muss so bei winterlichem Wetter nicht ausfallen. Von BIG, dem Hersteller des Boby Cars gibt es auch eine Schlittenversion des beliebten Rutschautos – sozusagen Babys erster Schneescooter.

Preise

Preislich geht es mit den Bobschlitten bei circa 10€ los. Markenprodukte oder Schlitten mit besonderen Eigenschaften wie Lenkräder können aber auch schnell einmal das zwei- bis dreifache kosten. Davos- und Hörnerschlitten liegen meist zwischen 25€ bis 70€, optionale Rückenlehnen gibt es ab circa 15€. Unterschiede gibt es in der Verarbeitungsqualität, der Länge der Sitzbank sowie dem maximal zulässigen Gewicht der Rodler.

Sparen kann man oftmals, wenn man zum richtigen Zeitpunkt kauft. Viele Händler wie MyToys, Amazon oder Baby-Markt haben wiederholt Rabattaktionen, bei denen 20% oder mehr gespart werden können. Es lohnt sich, regelmäßig einen Blick auf unsere Gutscheine zu werfen. Wenn ihr entsprechende Angebote nicht verpassen wollt, tragt euch in unseren Newsletter ein. Dort halten wir euch regelmäßig über alle Sparaktionen auf dem Laufenden.

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