Diaper Champ Test – der Windeleimer ohne Nachfüllkassetten

Es heißt ja gelegentlich in Baby-Zeitschriften und der einschlägigen Ratgeber-Literatur, dass Baby-Kacka „nach nichts“, „gut“ oder sogar „nach frischen Brötchen“ duftet – nun ja, das mag ja bei dem einen oder anderen Baby anfangs vielleicht so sein,  spätestens nach ein paar Wochen stellt sich eine normale Verdauung ein und damit die Frage, wohin mit den Stinkbomben?

Hier gibt es verschieden Ansätze, das Thema Windeleimer polarisiert, soviel steht fest. Vor allem an die Geruchsdichte werden ganz unterschiedliche Anforderungen gestellt und es gibt einige ganz unterschiedliche Systeme, die alle mehr oder weniger Windelduft in der Wohnung vermeiden wollen.

Wir haben den Windeleimer Diaper Champ getestet. Die Kurzversion: wir sind sehr zufrieden und können den Windel-Champion weiterempfehlen. Es kommt allerdings darauf an, was man erwartet und es gibt günstigere Alternativen, der Windeleimer bietet Komfort, ist aber kein Muß. Auf jeden Fall spart man im Vergleich zu Eimern mit Nachfüllkassetten viel Geld. Das sind die Vor- und Nachteile:

[caption id="attachment_38800" align="alignnone" width="500"]Windeleimer Diaper Champ im Test Windeleimer Diaper Champ im Test[/caption]

Die Details:

  • für bis zu 30 Windeln
  • geruchsdicht
  • Ein-Hand-Bedienung
  • Kindersicherung
  • für normale Müllbeutel (keine teuren Kassetten)
  • für Einmal- und Mullwindeln geeignet

Wir haben die Größe “regular” mit einer Höhe von 56cm seit gut 10 Wochen im Dauertest. Laut Hersteller-Angaben reicht dieses Modell für bis zu 30 Windeln, die man mehrere Tage geruchsdicht aufbewahren könne soll. Die spannende Frage lautet “und? hält er dicht?” – unter normalen Umständen ja. Wenn er zu ist, richt er gar nicht. Beim Beutelwechsel schon kurz, aber das ist ja auch normal und umfallen tut man davon auch nicht. Windeln stinken nun mal.

Wir leeren den Eimer allerdings alle 1-2 Tage, man wartet ja mit seinem Hausmüll auch nicht eine Woche bis er stinkt. Wenn man im Sommer seine Windeln gerne 5-6 Tage archiviert, dann nützt sicherlich auch der Diaper Champ nichts mehr. Die angegebene Kapazität kommt hin, mit 30 Windeln ist der Eimer dann aber wirklich vollgestopft. Bei zwei Kindern im Windelalter wäre das größere Modell sinnvoller.

Die Bedienung ist so einfach wie man es von einem Windeleimer erwartet. Windel rein, Deckel umklappen, gut ist. Das klappt auch einhändig oder falls keine Hand frei, mit dem Fuß oder anderen Körperteilen. Das ist etwas worauf man beim Kauf achten sollte, da man mit einem zappelnden Kind im Arm oder auf dem Wickeltisch nicht erst mit einer Hand den Deckel hochnehmen kann. Sowas habe ich auch gesehen, halte ich aber für untauglich. Das gleiche gilt für billige Plastik-Treteimer, die oft so klemmen, dass man dann doch 2 Hände braucht.

[caption id="attachment_38801" align="alignnone" width="500"]Diaper Champ  Bedienung Diaper Champ Bedienung[/caption]

Nachteilig ist uns in der Bedienung aufgefallen, dass der Diaper Champ nicht für Pflegetücher, Q-Tips und anderen Kleinmüll geeignet ist. Im Deckel befindet sich ein kugelförmiger Verschluss, der hin- und her rutscht und so für Geruchsdichte sorgt. Leider verklemmt sich darin aber auch alles was kleiner als eine Windel ist. Wir haben für sowas deshalb einen kleinen extra Hängebehälter von Ikea am Wickeltisch.

Der Wechsel des Beutels geht schnell und unkompliziert. Hier kommen wir zum größten Vorteil des Diaper Champ gegenüber anderen Systemen wie Sangenic Tommee Tippee oder  Angelcare Captiva: man kann ganz normale Müllbeutel verwenden und braucht keine speziellen Nachfüllkassetten. Die laufenden Kosten im Vergleich zu diesen Kassetten-Systemen sind dadurch minimal.

[caption id="" align="alignnone" width="554"]SparBaby_090327_0001 Amazon Bestseller: Nachfüllkassetten[/caption]

Ratet mal was bei Amazon in der Kategorie Baby seit langem der Bestseller Nr. 1 ist? Genau, Nachfüllkassetten. Das Prinzip kennt man von Druckerpatronen. Der eigentliche Windeleimer ist relativ günstig. Aber an den nötigen Nachfüllkassetten zahlt man sich dumm und dämlich.

Beim Diaper Champ gehen normale 20 Liter Beutel, wir nehmen die mit Zugband für etwa 1,50 in jeder Drogerie oder Supermarkt erhältlich. Laut Hersteller lassen sich so im Vergleich zu Systemen mit Nachfüllkassetten über eine Laufzeit von ca. 3 Jahren bis zu 250,- Euro sparen, ich finde das angesichts der Preise für die Nachfüllkassetten sehr plausibel.

[caption id="attachment_38802" align="alignnone" width="500"]Normale Mülltüten sparen Geld Normale Mülltüten sparen Geld[/caption]

Fazit: Wir sind mit dem Diaper Champ sehr zufrieden, und können den Windeleimer weiterempfehlen. Wir haben unseren bei Amazon gekauft, dort gibt es ihn je nach Größe günstig für etwa 55 Euro (für Größe regular=normal), der Preis ist seit 2009 relativ stabil:

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Alternativen: Ein Windeleimer ist sicherlich kein Muß für die Erstausstattung, es geht auch ein normaler Behälter, praktisch sind Kosmetikeimer oder Treteimer mit gut schließenden Deckeln. Noch billiger ist sicher ein normaler Plastik-Deckeleimer (schlecht einhändig zu öffnen) oder die ganz sparsame Alternative: Müllbeutel mit Klemme (selten geruchsdicht, hängt rum und passt vielleicht nicht in das Design-Konzept jeder Wohnung). Viele Eltern werfen die Windeln auch einfach in den ganz normalen Hausmüll und verwenden kleine Mülltüten. Mehr Tipps und Erfahrungen lest ihr in den Kommentaren – wir freuen uns über eure Ergänzungen!

Pflanzen in der Wohnung: giftig für Babys?

[caption id="" align="alignleft" width="240" caption="Photo: Flickr/erix! (cc)"]Getting Better[/caption]

Unsere Nachbarn haben einen Gummibaum zu verschenken. Ob wir dafür Platz hätten. Wir sind vor kurzem erst eingezogen und haben außer dem Basilikum nichts Grünes in der Wohnung. Leider kenne ich mit Wohnzimmer-Botanik wenig aus. Soweit ich weiß, gibt es  Zimmer- und Balkonpflanzen, die giftig sind und für Kinder gefährlich werden können – besonders für Babys und Kleinkinder im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahre, die ja gerne alles in den Mund nehmen. Aber welche Pflanzen sind giftig?

Um zu entscheiden, ob wir Nachbars Gummibaum in unsere Obhut aufnehmen können, habe ich das Thema “giftige oder für Babys gefährliche Pflanzen in der Wohnung” mal recherchiert und bin zu den folgenden Erkenntnissen gekommen.

Sehr giftig sind zum Beispiel:
Becherprimel
Amaryllis Belladonna
Dieffenbachie
Weihnachtsstern
Ritterstern

mehr oder weniger giftig sind:
Alpenveilchen
Amaryllis
Azalee
Begonie
Drachenbaum
Einblatt
Fensterblatt (Monstera)
Ficus-Arten
Gummibaum!
Palmfarn
Madagaskar-Palme

Das ist nur eine Auswahl von beliebten aber giftigen Zimmerpflanzen oder Balkonpflanzen. Eine umfangreichere Liste gibt es zum Beispiel bei botanikus.de oder der Informationszentrale gegen Vergiftungen. Hier findet ihr neben allgemeinen Hinweisen zu Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Vergiftungen (man soll das Kind nicht erbrechen lassen und keine Milch geben!) auch ausführliche Informationen zu den einzelnen Pflanzenarten. Zu unserem Gummibaum (Ficus, verschiedene Arten) hat die Informationszentrale gegen Vergiftungen folgende Details:

Giftige Pflanzenteile:
Blätter, evtl. alle Pflanzenteile.

Giftig durch:
Die Blätter enthalten Kautschuk, Wachse, Cumarine und Chlorogensäure in unterschiedlichen Anteilen und Konzentrationen. In der Rinde wurde Gerbsäure nachgewiesen.

Mögliche Symptome:
In seltenen Fällen wurde von einer leichten Schleimhautreizung durch den ausgetretenen Milchsaft berichtet, nach Verzehr sind Magen-Darm-Verstimmungen mit Erbrechen und Bauchschmerzen vorgekommen. Bei Einnahme sehr großer Mengen wurden Krämpfe und Lähmungen beschrieben.

Erste Hilfe:
Reichlich Flüssigkeit geben (Tee, Wasser), nach Einnahme größere Mengen eventuell Kohle verabreichen.

(Quelle: Informationszentrale gegen Vergiftungen d. Uniklinikum Bonn)

Wenn man das so liest, könnte man meinen, es gibt gar keine Pflanzen die man unbesorgt in die Wohnung stellen kann. Ganz so ist es zum Glück nicht, viele Pflanzen sind nur gering oder nur in bestimmten Pflanzenteilen und größeren Mengen giftig,  und zumindest lebensgefährlich giftige Pflanzen sind bei uns sehr selten. Trotzdem macht es natürlich Sinn, mit Babys und Kleinkindern im Haus auf stark giftige oder stachlige (Kakteen, Agave) Pflanzen in der Wohnung, im Garten oder auf dem Balkon zu verzichten, man kann ja nicht jede Sekunde darauf achten, dass die lieben Kleinen nicht von den Grünpflanzen naschen.

Noch ein super Tipp von Blogmami via Twitter:

Blogmami: @sparbaby na, nehmt doch ne große hohe Palme, da kommen die Zwerge nich so schnell ran. #Zimmerpflanzen

Finde ich eine super Idee. Die gute alte Yucca-Palme vielleicht. Komplett essbar (Indianerstämme verarbeiten die Blätter zu Tee und den Rest zu allerlei sonstigen Rezepten. Die Yucca-Palme ist außerdem sehr genügsam. Dazu noch ein Pflanzenschutzgitter auf den Übertopf und man hat eine kindersichere Lösung.

Falls doch mal ein Kind von euren Zimmerpflanzen isst, kann man im Zweifel 24h/Tag bei der Giftnotrufzentrale nachfragen: eine Liste der Rufnummern der Giftnotrufzentralen findet ihr im Internet: www.dgk.de – wichtiger Tipp aus meinem Erste-Hilfe-Kurs für Baby- und Kindernotfälle von vor ein paar Wochen:  im Ernstfall besser zuerst den normalen Notruf 112 anzurufen, das spart Zeit – die Giftnotrufzentrale dient eher der Information.

Noch ein Aufruf an euch, liebe Leser. Welche Zimmerpflanzen habt Ihr in der Wohnung? Was ist kindertauglich? Wir freuen uns über eure Tipps in den Kommentare!

Pampers Village

Ich habe mich testweise bei Pampers Village am 21.1.2009 registriert und uns für den Newsletter angemeldet. Mit der Newsletter-Anmeldung nimmt man auch an einer monatlichen Verlosung eines Jahresvorrats an Pampers teil, wir hatten über die Windel-Verlosung vor kurzem schonmal berichtet.  Per Post oder E-Mail soll man eigentlich Informationen zur Entwicklung seines Babys bekommen. Bekommen bis heute, 2 Monate später: nichts.

Wir haben auch ein Häkchen gesetzt bei:

  • Auβerdem möchte ich an den von Pampers angebotenen Gewinnspielen teilnehmen und Informationen und Produktmuster von Pampers und von der Milupa GmbH erhalten, mit der Pampers eine Kooperation hat.
  • Ich möchte auch Produktmuster und Informationen von anderen Procter & Gamble Marken erhalten.
  • Ich bin an Informationen für berufstätige Mütter interessiert.

Leider ist auch hier bisher rein überhaupt nichts gekommen.

Die Pampers Village Website definiert sich  in stolprigen Deutsch als „ein Ort zum Aufwachsen… eine besonderen Internet-Seite, die Ihnen noch mehr Informationen über Babys, Mütter und Familie bietet. Hier treffen sich andere Mütter, erfahren Sie alles zur Entwicklung Ihres Kindes und finden Sie Antworten auf Ihre Fragen“ – um es gleich vorwegzunehmen,  diesem Anspruch wird die Pampers Village Website nicht gerecht.

[caption id="attachment_1198" align="aligncenter" width="550" caption="Screenshot: Pampers Village Website"]Pampers Village Community[/caption]

Die Benutzerführung ist extrem unübersichtlich, Pampers ordnet Kategorien z.B. in „Säugling, Baby, Kleinkind, Vorschulkind, ich“  – die „beliebten Themen“ führen jedoch jeweils zu den immer gleichen Forumsbeiträgen, die wenigen eigenen Artikel sind meist sehr kurz und allgemein. Auch der Pampers Expertenrat auf brennende Fragen wie : „Darf man einen Säugling vorsichtig hochwerfen und wieder auffangen?“ ist wenig hilfreich.

Ein völliger Flop ist die Rubrik „Mütter-Blogs“ – der einzige Eintrag besteht aus ein paar sinnlosen Links. Väter bleiben übrigens sowieso außen vor, sowohl in der Kategorie „ich“ als auch „Blog“  hat Pampers nur aus Müttern als Zielgruppe eingeplant. Immerhin wird in den Foren fleißig diskutiert, aber da ich als Vater auch hier nicht eingeladen bin („treffen Sie andere Mütter“), lasse ich die Pampers-Mütter lieber unter sich bleiben.. zuletzt teste ich noch die „Funktion zum Suchen von Aktivitäten zum Spielen und Lernen“ und hoffe auf einen Lichtblick, aber so recht funktionieren mag die Suche auch nicht, ich will mit unserem Säugling weder Töpfeschlagen noch Pfützenspringen… wer mehr Geduld als ich hat, findet hier vielleicht die eine oder andere Inspiration.

Fazit: das globale Pampers-Dorf ist halbherzig übersetzt, unübersichtlich, inhaltsarm, benutzerunfreundlich, Väter-diskriminierend und auf die häufig beworbenen Warenproben oder Gutscheinen warten wir heute noch. Für eine Marke wie Pampers wirklich enttäuschend.

Spartipp Nr.2: dekorative Wandsticker selbst gebastelt – mit Vorlage zum Download

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Wandsticker oder Wandtattos sind voll im Trend, praktisch und dekorativ – aber leider  meist nicht ganz billig. Wir wollen euch heute einen Bastel-Tipp mit ins Wochenende geben und euch zeigen, wie man tolle Wandaufkleber auch ganz einfach herstellen kann.

Eine Motiv-Vorlage mit super niedlichen japanischen Designer-Motiven könnt Ihr weiter unten dann herunterladen, nach Belieben verändern und dann braucht ihr eure Kreationen nur noch ausschneiden und aufkleben! Das Selbermachen ist ganz einfach und auch prima für das Basteln mit Kindern geeignet, man spart Geld und es macht auch noch viel Spass, also los geht’s:

1. Schritt
In Microsoft Word Art oder Open Office Draw kreativ werden und die gewünschten Motive aus den eingebauten Symbol-Bibliotheken einfügen. Babys finden in den ersten Monaten einfache Formen am schönsten, bunte Märchenposter oder Winnie Pooh Comics überfordern kleinere Babys eher. Sonne, Mond, Stern, Blume oder Kreis sind zum Beispiel gut geeignet.

2. Schritt
Wenn ihr farbiges Papier habt (ein großes Paket buntes Bastelpapier gibt es z.B. billig bei IKEA) einfach in schwarz die Umrisse ausdrucken – wenn ihr nur weißes Papier habt, kann man natürlich auch die Motive farbig ausfüllen, bei einigen Druckern kann der großflächige Farbdruck aber sehr teuer werden, daher macht sich farbiges Papier besser und sieht durch die Oberfläche auch schöner aus, das Papier sollte fester als normales Kopierpapier sein, dann lässt es sich besser schneiden und ankleben.

3. Schritt
Jetzt geht es ans Ausschneiden, mit der Zunge zwischen den Zähnen geht es bekanntlich am besten. Für kleine Kurven und Rundungen macht sich eine Nagelschere ganz gut.

4. Schritt
Um die ausgeschnittenen Eigenkreationen an die Wand zu bekommen, könnt ihr Tesa Posterstrips, doppelseitiges Klebeband, BluTack oder einfach normales, zu kleinen Röllchen zusammengerolltes Klebeband nehmen. Die Posterstrips lassen sich meist rückstandsfrei entfernen, alle anderen Varianten hinterlassen mehr oder weniger starke Rückstände beim entfernen.

5. fertig!
Auf den Bildern links seht ihr wie es aussehen kann, unserem Knuffel gefällt die rote Sonne am besten, Babys mögen kräftige Farben, zu Anfang sollten die Motive nicht zu komplex sein.

6. Tipp: 1000 und mehr Motive:
Wenn euch WordArt-Symbole zu schlicht sind, aber die eigenen Zeichenkünste nur abstrakte Kunst vorbringen, dann lohnt sich ein Griff in die Dingbats-Trickkiste; mit grafischen Schriftarten, die man einfach als Schriftart auf dem PC/Mac installiert und dann aus jedem Text- oder Grafikprogramm verwenden kann. Jeder Buchstabe entspricht dabei einem Symbol, also zeichnen per Tastendruck.

Für ältere Babys haben wir bei dem japanischen Designer Nan Sakurai eine besonders schöne und kindgerechte Symbol-Schrift entdeckt, es sind viele Motive dabei, die auch die Kleinsten schon aus ihrem Alltag wiedererkennen können: Auto, Teddy, Ente, Katze und typisch japanisch darf natürlich auch der Roboter nicht fehlen.

Die Schriftarten könnt Ihr auf der Website des Designers kostenlos für Windows und Mac herunterladen:

Symbol-Schrift Efon von Nan Sakurai
Ornament-Schrift Kfon von Nan Sakurai

Viele weitere Ideen und kostenlose „Dingbats“ mit tollen Motiven für Kids findet Ihr z.b. bei dafont.com. Die Schriftarten eigen sich übrigens auch super für Geburtstagskarte, Einladungen zum Kindergeburtstag und sonstige Dekorationen. Es sind so viele wirklich schöne Fonts dabei, dass ich dazu eigentlich mal einen extra Artikel schreiben müsste.

Wer möchte, kann sich bei uns eine kostenlose Word bzw. Open Office Vorlage mit einigen der schönsten Motiven der Schriftart Efon herunterladen oder um es mal mit Hobby-Bastel-Guru Jean Pütz zu sagen: wir haben da schonmal was vorbereitet..

Download:
Vorlage Wand-Sticker für Babys

PDF | Open Office | Word

real,- Hallo Baby Babyclub

[caption id="attachment_790" align="alignleft" width="150" caption="real Vorteilsprogramm Hallo Baby"]real Vorteilsprogramm Hallo Baby[/caption]

Die Supermarkt-Kette real,- hat ein eigenes Vorteilsprogramm für Babys erste 18 Monate. Von der Anmeldung bis zum Erhalt des Willkommenspäckchens vom real Babyclub „Hallo Baby“ hat es etwa 3 Wochen gedauert.

Anmeldung:

Auf der real Website online anmelden. (Jetzt auch für ältere Kinder jeden Alters möglich, es gibt inzwischen weitere Vorteilsprogramme auch für Minis ab 2 und Kids ab 5 Jahren). real,- behält sich vor,  die Vorlage der Geburtsurkunde zu verlangen – wir fänden das reichlich übertrieben, mussten aber keine vorzeigen, das wäre uns wohl zuviel Aufwand und auch zu persönlich.

Was ist dabei?

Auch real,- verspricht Vorteile im Wert von 150,- Euro, das Programm beinhaltet im einzelnen:

  • ein Begrüßungspaket
  • Infos zu Babyartikeln und attraktive Proben
  • Rabatte auf Markenartikel
  • Wissenswertes rund um Babys erstes Jahr
  • familymanager-Magazin mit Tipps für die ganze Familie
  • und immer wieder etwas für die Mama
[caption id="attachment_789" align="aligncenter" width="460" caption="real Gratisproben und Willkommenspaket"]real Gratisproben und Willkommenspaket[/caption]

Das Willkommenspäckchen enthält:

  • ein paar rote Babysocken
  • das familymanager Magazin mit Payback Coupons
  • eine Probepackung Pampers Sensitive Feuchttücher
  • eine Gratisprobe Bübchen Babys First Schutzcreme
  • eine Gratisprobe Bübchen Babys Frist Pflegelotion
  • ein Couponheft mit verschiedenen Rabatt-Coupons, z.B.:
  • 2,00 Euro beim Kauf von 2 Packungen Pampers
  • 20% Rabatt auf Babyflege-Produkte und Stilleinlagen
  • 20% Rabatt beim Kauf von Baby-Möbel, Babyschalen, Krabbeldecken, Kinderwagen und Zubehör
  • 20% Rabatt auf Babybekleidung

Fazit: das familymanager-Magazin ist inhaltlich besser als man es erwarten würde – die Themen sind abwechslungsreich und interessant, die Werbung steht eher im Hintergrund. Hier hat real,- sich Mühe gegeben.
Das Vorteilsprogramm ist vor allem wegen der 20% Rabatt Gutscheine interessant – in Verbindung mit den bei real,- recht häufigen Sonderangeboten bei Kinderwagen, Babyschalen und Babykleidung läßt sich hier richtig Geld sparen.

Update Februar 2010: Das real Bonusprogramm wurde inzwischen umbenannt in Family Manager und erweitert, neben Hallo Baby gibt es jetzt auch „Hallo Entdecker“ für Kleinkinder zwischen 1 und 2 Jahren und „Hallo Mini“ für Kinder bis 5 und Hallo Kids für ältere Kinder. Es gibt weiterhin das Willkommensgeschenk und regelmäßig Coupons, man kann sich jetzt auch mit älteren Kindern anmelden und das Vorteilsprogramm „wächst mit“, man kommt also z.B. ab dem ersten Geburtstag des Kindes von „Hallo Baby“ automatisch zu „Hallo Entdecker“ es soll auch eine kleine Geburtstagsüberraschung geben. Mehr zum real familymanager Club und den Coupons aus dem Vorteilheft und zum Inhalt des „Hallo Entdecker“ Willkommenspakets, das wir hier im Blog für euch ausgepackt haben.

Direktlink: zur kostenlosen Anmeldung bei real,-

Spartipps: Nr.1 – Mandelöl-Pflege aus dem Spender statt Baby-Feuchttücher

In unserer neuen Rubrik „Spartipps“ möchten wir Anregungen und alltagstaugliche Tipps zum Sparen sammeln und weitergeben. In unserem ersten Spartipp zeigen wir, wie man bei Feuchtpflegetüchern sparen kann, indem man sich seine Feuchttücher mit Mandelöl aus dem Sprühspender und Waschlappen oder Toilettenpapier einfach selber macht. Ausserdem tut man so auch Baby’s Haut etwas gutes und kann einen wunden Po oft vermeiden.

[caption id="attachment_442" align="aligncenter" width="460"]Babypflege: Feuchttücher mit Mandelöl selbstgemacht Babypflege: Feuchttücher mit Mandelöl selbstgemacht[/caption]

Babyfeuchttücher sind zwar praktisch, aber auch auf die Dauer ziemlich teuer – dazu kommt dann noch der Öko-Faktor und die Verträglichkeit. Klar, um die Tücher in der Verpackung feucht zu halten, muss allerlei Chemie mit rein: Parfüm und noch 10-15 andere Inhaltsstoffe. Auf der unabhängigen Produktinfo-Webseite von  codecheck.info kann man das mal beispielhaft für Pampers und Hipp Feuchttücher nachlesen. Zwar sind mittlerweile die meisten Feuchttücher halbwegs unschädlich, aber viele Hersteller verwenden immer noch Inhaltsstoffe, die teilweise als bedenklich oder als allergieauslösend gelten. Die Parfümstoffe sorgen zwar für frischen Duft, können aber auch für Hautirritationen und wunde Babypopo’s sorgen. Die Haut von Babys ist etwa 3 bis 5 mal dünner als Erwachsenenhaut und dadurch natürlich viel empfindlicher.

Immer wieder wird daher von Hebammen darauf hingewiesen, dass gerade bei Neugeborenen warmes Wasser für die tägliche Reinigung völlig ausreichend ist. Für die Reinigung des Babypo’s und das Entfernen von Schmutz- und Creme-Resten ist zusätzlich ein hochwertiges, parfümfreies Pflanzenöl sinnvoll. Je weniger Duftstoffe, Farbstoffe, Konservierungsstoffe mit der Babyhaut in Kontakt kommen, desto besser. Nach unserer Erfahrung ist es gar nicht so einfach parfümfreie Pflegeprodukte zu finden. Der aktuellen Test der Zeitschrift Ökotest stellte fest, das alle! 20 getesteten Babyfeuchttücher parfümiert waren.

Da wir auf parfümierte Feuchttücher gerne verzichten wollten, aber keine Alternativen finden konnten, sind wir auf eine eigene Lösung gekommen. Zuerst hatten wir Mandelöl in der Apotheke gekauft, das war allerdings mit ca. 8,- Euro pro 100ml sehr teuer. Auf ebay haben wir dann verschiedene Anbieter von geeigneten Pflanzenölen gefunden, die grössere Abfüllungen zu deutlich günstigeren Preisen z.B. ab 7,50 Euro für 1000ml Mandelöl verkaufen. Wir haben uns für Mandelöl entschieden, weil es angenehm nach nichts riecht – prinzipiell sind andere Pflanzenöle, z.B. kaltgepresstes Olivenöl genauso geeignet – das ist letztlich eine Frage des Geschmacks bzw. Duftes. Wer eventuelle Rückstände im Pflanzenöl möglichst ganz vermeiden will, kann z.B. auch nach Bio-Mandelöl suchen, das ist zwar etwas teurer, eine Literflasche hält aber auch ewig.

Wir haben unser neues Mandelöl nun in einen Sprüher für Essig/Öl aus der Küche abgefüllt (gibt es ab ca. 7 Euro in jeder Haushaltswarenabteilung) . Wir hatten sowas mal geschenkt bekommen, aber bisher nie benutzt. Beim Windelwechsel gibt es nun 2-3 Sprühstöße auf den Waschlappen oder Watte-Reinigungspads (günstig bei DM oder Rewe, ca. 1 Cent pro Pad) oder einfach Toilettenpapier und fertig ist das selbstgemachte 100% Mandelöl-Tuch. Creme und sonstige Rückstände lassen sich damit sehr einfach entfernen. Das Öl eignet sich übrigens auch hervorragend zum sanften Bauchmassieren bei Blähungen und als Badezusatz und lässt sich mit dem Essig/Salatöl-Spender super einfach dosieren.

Für unterwegs nehmen wir allerdings auch lieber die einzeln abgepackten Feuchttücher, das ist einfach praktischer. Wir haben noch einige Probepackungen aus der Geburtsklinik. Kennt jemand vielleicht Feuchttücher ohne Duftstoffe? Gibt es sowas überhaupt? Welche Marke verwendet Ihr, was könnt Ihr empfehlen? Wir sind für Hinweise immer dankbar.

Weiterführende Links:

Ihr habt selbst auch einen tollen Spartipp? Wir freuen uns über eure E-mails, Ideen und Kommentare!