Beikostöle im Test: Viele sind mangelhaft

Das Verbrauchermagazin Okö-Test hat sechs Beikostöle verschiedener Marken ins Labor geschickt und getestet: Lediglich ein Beikostöl hat das Testurteil „Mangelhaft“ bekommen, alle anderen waren sogar noch schlechter. Ein Beikostöl hätte aufgrund krebsverdächtiger bzw. krebserregender Stoffe laut Öko-Test gar nicht verkauft werden dürfen.

Wenn Babys ab dem 5. Monat Zeichen der Beikostreife zeigt und Eltern den Weg des Breigebens bei der Umstellung von Milch auf feste Nahrung gehen, empfiehlt Öko-Test den Gemüsebreien Öl hinzu zufügen, damit die Vitamine des Gemüses vom Kind besser verwertet werden können.

Als Alternative empfiehlt das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) handelsübliche Öle bei der Beikosteinführung einzumischen, ein spezielles Beikostöl sei nicht unbedingt erforderlich.

„Für die Beikost kommt ein handelsübliches Rapsöl der Empfehlung der Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. recht nahe und kann durchaus ohne Bedenken verwendet werden.“ Ein gutes Bio-Rapsöl reicht also völlig aus, so Claudia Thienel, Diplom-Ernährungswissenschaftlerin vom BZfE.

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