Mehr Entschädigungen für Eltern bei Verdienstausfällen durch Kinderbetreuung und Quarantäne

Die Bundesregierung hat im Dritten Bevölkerungsschutzgesetz zahlreiche rechtliche Grundlagen für Maßnahmen zur Pandemiebewältigung geschaffen. Das Gesetz enthält unter anderem folgende Regelungen:

Mehr Entschädigungen für Eltern bei Verdienstausfällen durch Kinderbetreuung und Quarantäne (© Adobe Stock)

Erwerbstätige Eltern, die aufgrund Corona-bedingter Kita- und Schulschließungen ihr Kind zu Hause betreuen müssen und dadurch einen Verdienstausfall erleiden, haben Anspruch auf eine Entschädigung. Der Anspruch soll nun bis zum 31. März 2021 verlängert werden. Ein Entschädigungsanspruch soll künftig auch für Eltern bestehen, die ein unter Quarantäne stehendes Kind zu Hause betreuten.

Bisher waren Entschädigungen nur dann möglich, wenn Schulen oder Kitas ganz schließen und sonst keine Betreuung möglich ist.

Hier liest du, wie du Lohnfortzahlung und Entschädigungen bei Kinderbetreuung beantragen kannst und was es dabei zu beachten.

Schutzimpfungen und Testungen werden künftig nicht nur Versicherten, sondern auch Nichtversicherten offenstehen. 

Geplant ist, sogenannte FFP-2 Masken an vulnerable Gruppen kostenlos oder gegen eine geringe Kostenbeteiligung zu verteilen.

Wer eine vermeidbare Reise in ein 48 Stunden vor Reiseantritt ausgewiesenes Risikogebiet unternommen hat und anschließend in Quarantäne muss, wird keine Entschädigung mehr für den durch die Quarantäne verursachten Verdienstausfall erhalten.

Außerdem wird bei Einreise die digitale Einreiseanmeldung umgesetzt. Sie kann den zuständigen Behörden die Überprüfung von Quarantäneanordnungen nach einem Aufenthalt in einem Risikogebiet erleichtern.

Quelle: Bundesregierung: Kriterien für Pandemiebekämpfung präzisiert