Winterzeit 2018: wie du dein Baby oder dein Kind am besten an die Zeitumstellung gewöhnt

In der Nacht vom Samstag, dem 27. Oktober zum Sonntag, dem 28. Oktober 2018 ist es wieder so weit: zu Beginn der Winterzeit 2018 werden die Uhren eine Stunde zurückgestellt. Um genau zu sein: Am Sonntag dem 28.10.2018 wird die Uhr von 3.00 Uhr auf 2.00 Uhr zurückgestellt, uns wird also eine Stunde Schlaf geschenkt. Für uns Erwachsene ist das normalerweise kein großes Problem. Wir gewöhnen uns meist nach wenigen Tagen wieder an den Rhythmus.

Für Babys und Kleinkinder ist es leider nicht ganz so einfach, viele Kinder reagieren auf die erzwungene Umstellung ihrer inneren Uhr mit Schlafproblemen, Müdigkeit und Appetitlosigkeit. Ihnen fällt es schwer vom gewohnten Rhythmus abzuweichen. Wir haben für euch die besten Tipps zur sanften Umgewöhnung:

Tipps zur sanften Umgewöhnung:

Laut einer DAK-Umfrage ist jedes zweite Kind bis zu 3 Jahren aufgrund der Zeitverschiebung müde, quengelig oder schläft schlecht ein. Dabei reagieren Jungen auf eine Verschiebung ihres Bio-Rhythmus noch sensibler als Mädchen. Es wird deshalb von der Krankenkasse empfohlen, Babys und Kinder möglichst sanft an die Zeitumstellung zu gewöhnen:

  • schrittweise Umgewöhnung, am besten fängt man schon ein paar Tage vorher an
  • Anpassung im 10-Minuten-Takt
  • schrittweise immer etwas später ins Bett bringen
  • an den ersten Tagen nach der Umstellung abends leichte Kost
  • möglichst keine aufregenden Gute-Nacht-Geschichten
  • tagsüber viel frische Luft
  • auch Helligkeit und Licht am Morgen soll Kindern bei der Zeitumstellung helfen.

Bis bei Kindern die gefühlte Zeit des eigenen Tag- und Nacht-Rhythmus wieder mit der tatsächlichen Uhrzeit übereinstimmen, können eine oder sogar mehrere Wochen vergehen. (Quelle: DAK Presse)

Soll die Zeitumstellung von Sommerzeit und Winterzeit abgeschafft werden?
Was meint ihr? Soll die Zeitumstellung von Sommerzeit und Winterzeit abgeschafft werden?

Uns interessiert, was ihr für Erfahrungen mit der Zeitumstellung bei euren Kindern gemacht habt, deshalb eine kleine Umfrage: Habt oder hatte ihr schon Probleme mit dem Einschlafen oder tagsüber mit Quengeligkeit oder Müdigkeit? Wie macht ihr es mit der Zeitumstellung bei euren Kleinen? Langsam und schrittweise oder findet ihr das Quatsch und stellt einfach nur die Uhr um?

16 Gedanken zu “Winterzeit 2018: wie du dein Baby oder dein Kind am besten an die Zeitumstellung gewöhnt

  1. Mein Sohn ist fast 5 Monate alt und interessiert sich nicht die Bohne für Zeiten. Er trinkt, wenn er Hunger hat und schläft, wenn ich ihn abends ins Bett bringe, ob das um 19.00 oder 20.00 ist, ist ihm wurscht, hauptsache, es ist seiner inneren Uhr angepasst 🙂

  2. In dem Alter war das bei uns auch so, jetzt mit 13 Monaten hat unser Sohn allerdings schon einen ganz genauen Rhythmus, da brauchen wir eigentlich keine Uhr. Mal sehen wie wir die Umstellung überstehen.

  3. Die ersten 3 Zeitumstellungen waren problemlos, die letzte dafür eine Katastrophe. Die Tips haben einen Haken: frische Luft bei Regenwetter ist schwer. Und 10 ;inuten eher ins Bett ist schwer, wenn das Sandmännchen zum Abendritual gehört (außerdem hab ich heute erst erfahren, dass heute nacht die uhren umgestellt werden)

  4. Ich mach mir da keine großen Gedanken drum. Dann geht unser Kleiner (6 Monate) eben ne Stunde später ins Bett. Ich hoffe nur, dass er dann morgens auch ne Stunde länger schläft. Jedenfalls lassen wir es ganz stressfrei angehen.

  5. Also wir sind schon seit ner Woche dran. Jeden Tag ein bischen eher. Sonst ist sie immer um 20 Uhr ins Bett heute waren wir bei 19.20 also sind fast dran. Achso kleine ist übrigens fast 8 monate alt und hat schon einen festen rythmus.

  6. ht gut geklappt, töchterchen ist geschickterweise etwas früher aufgestanden als sonst, sonst hätte ich sie geweckt. so merkt sie nix von der verschiebung. ich merks schon aber schlafmangel ist ja derzeit eh mein 2. vorname

  7. Auf unserer Uhr stand 7 als wir aufstanden. Sah etwas gnädiger aus als die übliche 6 😉

    Blogolade, das muss ein weit verbreiteter 2. Name sein, denn ich heiß auch so 😉

    Schönen Sonntag Allen!

  8. Wir haben heute zwar keinen Umstellungs-Jetlag, dafür aber ein bisschen Fieber, der Tag ist deshalb sowieso etwas durcheinander. Hoffentlich ist morgen wieder gut. Schönen Sonntag!

  9. Also Luana (7 Monate) schläft gegen 21 Uhr ein und wacht um Punkt 7 Uhr auf. Und jetzt ist es eben eine Stunde später. Das kann man verkraften.

  10. Ich habe es ohne Eingewöhnungszeit versucht und unser Kleiner hat mit der Zeitumstellung etwas zu kämpfen. Aber nicht nur er. Auch ich habe regelmäßig Schwierigkeiten mit der Zeitumstellung. Im Herbst werde ich die Gewöhnungstipps beherzigen und ein paar Tage vorher anfangen im 10-Minutentakt.

  11. Also unser kleiner Mann ist gestern eine Stunde später ins Bett gekommen und war trotzdem zur gewohnten Sommerzeit wach. Es hat also leider nix gebracht ihn später hinzulegen. Mal gucken wie es heute Abend wird. Auf jeden Fall sollte man die Zeitumstellung abschaffen.

  12. Warum sollen wir unser Sohn an eine andre Uhrzeit gewöhnen?
    Unser Sohn ist jetzt 4 Monate (30.6.16 geboren).
    Er ist in der Sommerzeit früh um 8:00Uhr wach geworden und Abends um 19:00Uhr ins Bett. Gestern (30.10.16) ist er frühs um 7:00Uhr wach geworden und haben ihn 18:00Uhr ins Bett. Wenn meun Sohon müde ist dann ist er müde (ist nicht nur bei ihm so 🙂 ). Mein Mann und ich haben ja nix davon wenn wir ihn wach hslren und unser Sohnemann nur am quengeln ist. 🙂

    • Super, mein Sohn (auch 4 Monate) ist früh um 5:00 Uhr wach… nach der Umstellung also um 4:00 Uhr… ich werde also versuchen ihn umzugewöhnen!

    • Super, wenn du die Möglichkeit hast mit deinem Kind die Zeitumstellung nicht mitmachen zu müssen, aber es gibt auch Menschen mit kleinen Kindern, die arbeiten müssen und demnach müssen auch die Kleinen aufstehen…

  13. Sobald die Kinder in der Kita sind, ist es leider ein bisschen schwieriger. Als Hannah (4) 2 Jahre alt war, hatte sie große Probleme mit der Umstellung, vor allem damit, früh zeitiger geweckt zu werden. Sie war eine Woche lang richtig quengelig. Danach ging es besser. Mit 3 Jahren ging es aber schon schneller. Da hat sie es schon besser verstanden und wir mussten früh nicht mehr zeitig los, weil ich in Elternzeit war. Mal sehen, wie es dieses Jahr läuft. Mir fällt es selber jedes Jahr schwer, meinen Rhythmus anzupassen, insbesondere weil ich ja gefühlt zeitiger auf Arbeit gehen muss.

  14. Unsere Mila 2 Jahre verkraftet die Umstellung essenstechnisch ganz gut und etwas quengelig ist Sie morgends eigentlich immer etwas. 10 Minuten Takt funktioniert nicht wirklich, das sie einen so fein getackteten Abend nicht hat. Mal brauchen wir länger im Bad oder beim Aufräumen oder mal länger Buch lesen. Da sind 10 Minuten nicht taktbar. Jeden früh um 5 wach anstatt um 6 Uhr ist jetzt nervig aber wir hoffen das gibt sich.

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