Stiftung Warentest warnt vor Kippgefahr bei Knorr-Baby Kinderwagen

Das Verbrauchermagazin Stiftung Warentest warnt vor Kippgefahr beim Kinderwagen Noxxter von Knorr-Baby. Es besteht die Gefahr, dass der Kinderwagen nach hinten kippt, wenn der Sportaufsatz des Wagens nicht richtig einrastet.

Durch die Kippgefahr im Kombi-Kinderwagen Noxxter könnte sich das Kind verletzen. Der Wagen mit Aufsatz ist laut Stiftung Warentest so konzipiert, dass bei einem Sitzwechsel Eltern leicht Fehler passieren könnten: Für einen sicheren Halt müssen vier Metallstifte am Wagen einrasten. Werden nur zwei dieser Stifte eingeklinkt, hörten die Prüfer ein deutliches Einrasten, was den falschen Eindruck vermitteln könnte, der Sitz sei fest montiert.

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Das Kippen geschieht unter Umständen erst bei Belastung, also wenn das Kind in den Wagen gesetzt wird. Bei der Montage mit Blickrichtung nach vorne könnte der Sitz nach hinten kippen und das Kind aus dem Wagen stürzen, wenn es nicht angeschnallt ist. In der rückwärtsgerichteten Position könnte der Sitz in die gleiche Richtung kippen und so zu Quetschungen der Arme führen.

Der Hersteller Knorr-Baby hat mittlerweile mitgeteilt, dass das betroffene Modell Noxxter ab der nächsten Produktion mit einer Kippsperre ausgestattet werden soll. Des Weiteren sollen in die Gebrauchsanweisung Warnhinweise und Fotos aufgenommen werden. Die alten Gebrauchsanweisungen wurden mit einem zusätzlichen Hinweis erweitert.
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Pressefoto des umgekippten Knorr-Baby Knoxxter

Die Warnung ist eine Vorabinformation aus einem aktuellen Kinderwagentest der Siftung Warentest, der im Februar 2017 im Magazin veröffentlicht werden soll.
Weitere Informationen erhaltet ihr bei Fragen unter: noxxter@knorr-baby.de
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