Stiftung Warentest: Holzspielzeuge im Test 2013

Im aktuellen Spielzeugtest der Stiftung Warentest wurden 30 Holzspielzeuge für Babys und Kleinkinder auf Sicherheit und Schadstoffe geprüft. Sieben Spielzeuge wurden mit „mangelhaft“ und neun mit „ausreichend“ getestet. Lediglich 14 Spielzeuge gelten als unbedenklich und können von Kindern bespielt werden. Getestet wurden Greiflinge, Nachzieh- und Schiebetiere, Wagenschmuck, Bauklötze und Holzpuzzle für Ein- bis Dreijährige.

Holzspielzeug im Test der Stiftung Warentest 2013 (© Bild: Stiftung Warentest)

Holzspielzeug im Test der Stiftung Warentest 2013 (© Bild: Stiftung Warentest)

Die Prüfer untersuchten den Lack, das Speerholz und die Schnüren der Spielzeuge auf verschluckbare Kleinteile und Schadstoffe wie Formaldehyd, Flammschutzmittel und Phtalate.

14 Spielzeuge mit gut und befriedigend getestet.

Bei 14 Spielzeugen wurden keine schädlichen Stoffe gefunden. Dieses Holzspielzeug kann laut Stiftung Warentest von Kleinkindern genutzt werden:

  • Haba Greifling „Tut-Tut“ (2,0)
  • Goki „Greifauto rot“ (2,8)
  • Selecta Wagenkette „Rasselbande“ (2,8)
  • Brio „Magnetic Boat“ (2,4)
  • Spiele Max/ Smiki „My first puzzle Elefant“ (2,4)
  • Goula Holzpuzzle „4 Farben“ (3,0)
  • Ravensburger „Kunterbunter Bauernhof“ (3,0)
  • Walter „Trollinchen“ (1,9)
  • Plantoys „Alligator“ (3,2)
  • Haba Basisbausteine „Extragroße Grundpackung“ (1,6)
  • Heros Holzbausteine „50x“ (1,8)
  • Haba „Erste Steine“ (2,4)
  • Karstadt / Babalu „Mein erster Holz-LKW Abschlepper (2,2)
  • Thomas & Friends „Wooden Railway Hiro“ (3,2)

Als mangelhaft bewerteten die Tester den Wagenschmuck  „Clown am Ring“ und das Motorikspiel „Teich“ der sächsischen Firma Hess. Wegen verschluckbarer Kleinteile und hoher Mengen an Organzinnverbindungen dürfte das Spielzeug laut Stiftung Warentest nicht im Handel sein. Organzinnverbindungen können die Fortpflanzungsfähigkeit und das Immunsystem schädigen, wenn sie in den Körper gelangen. Weiterhin wurde das Spiebespielzeug „Frosch“ von New Classic Toys aufgrund von Krebserzeugenden PAK im grünen Lack und Krebserregender Stoffe in der roten Schnur mit „mangelhaft“ getestet.

Auch die „Lok mit zwei Wagons“ von Eichhorn fiel bei den Testern aufgrund höherer Mengen an Naphtalin (PAK) und eines schädlichen Farbstoffs im blauen Lack durch. Zusammenfassend wurde festgestellt, dass Spielzeug „Made in Germany“ nicht automatisch für bessere Qualität stehen muss, da z.B. das Spielzeug mit den verschluckbaren Kleinteilen in Deutschland hergestellt wurde

Tipps für den Holzspielzeugkauf

Beim Kauf sollte man das Spielzeug in die Hand nehmen, am Spielzeug ziehen und daran riechen. Sobald man einen unangenehmen Geruch am Spielzeug wahrnimmt, ist es ratsam das Spielzeug nicht zu kaufen. Die Stiftung Warentest empfiehlt unlackiertes Spielzeug zu nehmen, da die Schadstoffe oft im Lack stecken. Prüfsiegel unabhängiger Institute sind ebenfalls ein Qualitätsmerkmal, da diese strengere Kriterien bei der Überprüfung des Spielzeugs haben. Das Zeichen für geprüfte Sicherheit -GS- ist so ein Prüfsiegel. Wenn ein Spielzeug das CE-Zeichen besitzt, heißt das lediglich, dass der Hersteller sich an die gesetzlichen Vorgaben der EU hält.

Den vollständigen Artikel der Stiftung Warentest gibt es aktuell im Zeitschriftenhandel oder zum Download (kostenpflichtig).

Antworten auf

  1. Peer 30. November 2013 an 20:10 #

    kostenplichtig? Ich kaufe ein F ;-)

    Danke fürs berichten!! Weiter so!

  2. Anna 30. November 2013 an 16:07 #

    Danke für die Zusammenfassung!

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