Sonnencreme für Babys und Kinder im Test – diese sind gut und günstig

Besonders für zarte Baby- und Kinderhaut ist im Sommer ein guter Sonnenschutz sehr wichtig, da die Haut von Kindern ihren Schutz gegen schädliche UV-Strahlung erst noch entwickeln muss. Die Tests verschiedener Sonnencremes und Sonnensprays für Kinder in den letzten Jahren haben immer wieder gezeigt, dass guter Schutz dabei nicht teuer sein muss. Discounter-Produkte und Drogerie-Eigenmarken schneiden im Test oft ebenso gut oder sogar besser ab, als teure Sonnenschutzmittel für Kinder aus der Apotheke.

Sonnencreme für Babys und Kinder im Test (© Getty Images)

Sonnencreme für Babys und Kinder im Test (© Getty Images)

Hier erfahrt ihr, welche Sonnenschutzmittel für Kinder gut und empfehlenswert sind – und welche im Test nur mit mangelhaft bewertet wurden:

Wir haben die Ergebnisse der letzten Sonnencreme-Tests der Stiftung Warentest und den letzten Test der Öko-Test für euch zusammengefasst.

Diese Sonnencremes sind für Kinder und Babys empfehlenswert

Testsieger der Öko-Test im aktuellsten Test 6/2021 ist die Sonnencreme Alverde Sensitiv Sonnenmilch mit dem Gesamturteil „sehr gut“. Das Boep Sonnencreme Familie wurde mit “gut” (Inhaltsstoffe: „sehr gut“) bewertet. Bei beiden Cremes handelt es sich um zertifizierte Naturkosmetik.

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  • ÖKO-TEST 6/2021: "sehr gut"
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Das Test-Siegel “gut” erhalten im Test acht weitere Sonnencremes – darunter Naturkosmetik, Apothekenmarken, aber auch günstige Produke aus dem Supermarkt:

Lavera Kids Sonnenlotion LSF50

Eco Cosmetics Baby & Kids Sonnencreme LSF 50+

Weleda Baby & Kids Sun Edelweiss Sensitiv 50

HiPP Babysanft Sonnenspray Ultra-Sensitiv 50+

Biarritz Alga Maris 50+ Sonnenschuz für Kinder

Biosolis Sonnenmilch Baby & Kids 50+

Eau Thermale Avène Kinder-Sonnenmilch SPF 50+

Today Sonnenspray Kids 50 (Rewe/Penny)

„Gut“ im früheren, vorangegangenen Test der Öko-Test waren auch diese Produkte, die in 2020 nicht erneut getestet wurden, aber weiter erhältlich sind:

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Welche Sonnencreme gibt es für Babys mit empfindlicher Haut?

Es ist gut zu wissen, dass man für Kinder-Sonnencreme keine Wucherpreise zahlen muss. Aber ein „gut“ im Test bedeutet leider noch nicht automatisch, dass jedes Kind sie verträgt. Sonnencremes können alle möglichen Inhaltsstoffe wie Parfüme, Öle, Nanopartikel usw. enthalten, auf die Kinder mit sensibler Haut mit Ausschlag oder Rötungen reagieren. Bei Kindern mit empfindlichem Hauttyp oder „Sonnenallergie“ muss man eventuell einige Sorten ausprobieren.

Sparbaby-Tipp: „Gut“ im Test der Öko-Test (6/2021) schnitt die Sonnencreme von Das Boep ab. Die Inhaltsstoffe wurden sogar mit „sehr gut“ bewertet – lediglich die Verpackungsangaben wurden bemängelt. Sie ist vegan, zertifizierte Naturkosmetik und basiert auf einem mineralischen Filter. Außerdem enthält sie kein Titanoxid. Sie ist frei von Farb- und Konservierungsstoffe sowie PEG-Emulgatoren, Silikonöl und Mineralöl. In der Sensitiv-Varinate sind außerdem auch keine Duftstoffe enthalten, was sie besonders gut verträglich macht. Auch für Erwachsene mit Sonnenallergie ist sie sehr gut geeignet. Die Sonnencreme von Das Boep ist sehr ergiebig und weißelt kaum.

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Durchgefallen sind im Test der Öko-Test 6/2020 die Sonnencremes „La Roche-Posay Anthelios Dermo-Pediatrics 50+ Lotion“ mit „mangelhaft“ und „Garnier Ambre Solaire Sensitive Expert LSF 50“ mit „ungenügend“. In der Öko-Test 6/2021 sind folgende Produkte mit „ungenügend“ durchgefallen: „Cetaphil Sun Daylong Liposomale Lotion“, „Garnier Ambre Solaire Sonnenschutz-Milch“, „Piz Buin, Moisturising Ultra Light Sun Spray“.

Sonnencreme im Test der ÖKO-TEST (06/2021)

In der Ausgabe vom Juni 2021 hat die ÖKO-TEST 22 Sonnencremes getestet – jede dritte davon ist zertifizierte Naturkosmetik. Mit dabei waren Sonnen­cremes, Lotionen und Sprays (alle mit Lichtschutzfaktor 30) aus (Bio-)Supermärkten, Apotheken, Drogerien und Reformhäusern.

Gute Nachrichten: 15 der 22 Sonnenschutzmittel haben mit „sehr gut“ oder „gut“ abgeschnitten. Dass guter Sonnenschutz nicht teuer sein muss, beweisen vier Testsieger: Alverde Sensitiv Sonnenmilch, die Sun Dance Green Sonnenmilch (beides Eigenmarken von dm), sowie die Cien Sun Sonnenmilch Classic von Lidl und die Today Sonnenmilch von Rewe. Alle vier Produkte haben mit der Note „sehr gut“ bestanden.

Allerdings basiert von den Testsiegern nur die Sensitiv Sonnenmilch von Alverde auf einem mineralischen Filter – und das, obwohl die ÖKO-TEST sagt, dass diese – im Gegensatz zu chemischen Filtern – eindeutig die bessere Wahl für die Haut sind.

Gut schnitt aber auch die Sonnencreme von Das Boep ab – sie war die einzige mineralische Sonnencreme im Test, die auf Titandioxid verzichtet. Die Inhaltsstoffe dieser Creme wurden ebenfalls mit „sehr gut bewertet“, lediglich die Angaben und Anwendungshinweise auf der Verpackung wurden beim Test bemängelt.

Von chemischen Sonnencremes mit den Inhaltsstoffen Octocrylen und Ethylhexylmethoxycinnamat rät die ÖKO-TEST explizit ab. Beide Stoffe stehen im Verdacht, hormonell wirksam und zudem krebserregend zu sein. Da die schädlichen UV-Filter früher oder später im Wasser landen, sind sie zudem ein großes Problem für die Umwelt.

Obwohl der ÖKO-TEST die Probleme bekannt sind und sie diese selbst aufführt, wurden dennoch zwei Sonnencremes mit dem Inhaltsstoff Octocrylen mit „gut“ bewertet. Das betrifft zum einen die „Bevola Sonnenmilch Classic“ (Kaufland) und zum anderen die „Ladival Empfindliche Haut Sonnenschutz Lotion“. Alle anderen Sonnencremes, die mit gut oder sehr gut bewertet wurden, enthalten hingegen keine bedenklichen UV-Filter.

Am schlechtesten (ungenügend) schnitten folgende Sonnencremes ab: „Cetaphil Sun Daylong Liposomale Lotion“, „Garnier Ambre Solaire Sonnenschutz-Milch“, „Piz Buin, Moisturising Ultra Light Sun Spray“. Sie alle enthalten mindestens drei der folgenden Stoffe: Octocrylen, Ethylhexylmethoxycinnamat, halogenorganische Verbindungen, PEG, BHT, Benzophenon und sollten daher am besten nicht weiter benutzt werden.

Sonnencreme im Test von Stiftung Warentest (07/2018)

In der Ausgabe Juli 2018 hatte die Stiftung Warentest 19 Sonnenschutzmittel untersucht. Mit dabei waren Sonnen­cremes, Lotionen und Sprays mit Lichtschutzfaktor 30 bis 50 von Discountern, Apotheken und renommierten Marken. Gute Nachrichten: 17 der 19 Sonnenschutzmittel haben mit „sehr gut“ oder „gut“ abgeschnitten. Dass guter Sonnenschutz nicht teuer sein muss, beweisen die Testsieger: Lidl Cien Sun Sonnenmilch Classic und Penny & Rewe. Today Sonnenmilch haben den Test mit 1,3 (sehr gut) bestanden. Die Produkte Sundance Sonnenspray von dm und Real Sôi Sônnenmilch liegen mit 1,4 (sehr gut) auf den Plätzen drei und vier.

Die Stiftung Warentest sagt, alle Produkte „schützen so vor UVB-Strahlung, wie sie es ausgelobt haben – und auch der UVA-Schutz stimmt. Auf diese Mittel sollten vor allem Menschen mit heller, sonnen­empfindlicher Haut setzen. Und auch Kinder­haut ist mit Sonnen­schutz­faktor (SPF) 30 und 50 angemessen geschützt.“

Sonnencreme für Kinder im Test der Öko-Test (Jahrbuch Kinder und Familie 2017)

Im seinem „Jahrbuch Kinder und Familie für 2017“ hat das Verbrauchermagazin Öko-Test 15 Sonnenschutzmittel für Kinder getestet. In der Auswahl waren 13 konventionelle Produkte und zwei zertifizierte Naturkosmetika. Insgesamt konnten nur fünf der Sonnencremes überzeugen, vier erreichen nur ein „mangelhaft“. In diesem Test ging es lediglich um die Inhaltsstoffe, die Wirkung der Sonnenschutzmittel wurde nicht getestet.

Entzündungshemmende Substanzen, chemische UV-Filter wie Ethylhexylmethocinnamate, Octocrylen und Homosalate führten im aktuellen Test zu einer Abstufung von bis zu zwei Stufen. Auch der übermäßige Gebrauch von Paraffinen, Erdölprodukten und Silikonen in den Produkten führt zu einer Abstufung.

Das Testergebnis „mangelhaft“ bekamen vier der getesteten Sonnenschutzmittel: Daylong Kids Sonnenschutz- Lotion SPF 30, Eucerin Kids Sun Spray 50+, Garnier Ambre Solaire Kids Sonnenschutz- Milch 30 und Bioderma Photoderm Kid Sonnenmilch für Kinder SPF 50+. Neben bedenklichen Stoffen in den Produkten fehlten auch Warn- und Anwendungshinweise auf den Verpackungen, die für eine sichere Anwendung wichtig sind.

Sonnencreme für Babys und Kleinkinder: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Welchen Lichtschutzfaktor sollte man für Babys und Kleinkinder benutzen?

Je nach Hauttyp des Kindes: Sehr hohe Lichtschutzfaktoren LSF 50+ müssen nur bei sehr hellhäutigen Kindern sein, alle anderen sind mit LSF 30 gut geschützt.

Welche Art Sonnencreme wird für Babys empfohlen: mit mineralischen oder chemischen Filtern?

Sonnencremes gibt es grundsätzlich mit zwei unterschiedlichen Arten von UV-Filtern: chemische Filter und mineralische Filter. Im Vergleich haben die beiden Sonnencremes sehr unterschiedliche Wirkweisen, Vorteile und Nachteile:

Chemische Filter beinhalten Stoffe, die in die obersten Hautschichten einziehen und UV-Strahlen in Wärme umwandeln. Sie enthalten oft auch entzündungshemmende Mittel, die einen Sonnenbrand zeitlich herauszögern, sodass man nicht sofort merkt, wenn es brenzlig wird. Bei Babys und Kleinkindern können chemische Filter potenziell häufiger Allergien auslösen, oder sich sogar auf den Hormonhaushalt auswirken. Ein Pluspunkt ist, dass sie im Vergleich zu mineralischen Cremes, leicht zu verstreichen ist und keinen weißen Film hinterlässt.

Mineralische Filter dringen nicht in die Haut ein, sondern bilden eine Schutzschicht und reflektieren die UV-Strahlen wie eine Barriere, sodass sie nicht erst in die Haut gelangen. Cremes mit mineralischen Stoffen wie Titandioxid und Zinkoxid hinterlassen einen weißen Film auf der Haut und lassen sich schwerer verteilen, werden aber für Babys und Kleinkinder empfohlen. Um den Weiß-Effekt zu vermindern, werden in vielen Sonnenschutzmitteln Titandioxid und Zinkoxid auf Nanopartikel-Größe eingesetzt. So bleibt weniger Weiß auf der Haut, allerdings sind Nanopartikel umstritten. Weil sie so winzig sind, können sie in unsere Zellen eindringen – welche Wirkungen das haben kann, ist noch nicht erforscht. Seit 2013 sind Nanopartikel allerdings kennzeichnungspflichtig, sodass man diese vermeiden kann.

Sind Sonnencremes wirklich wasserfest?

Egal ob wasserfest oder nicht, nach dem Baden sollte man neu eincremen. “Wasserfest” heißt eigentlich, dass ein Sonnenschutzmittel nach 2×20 Minuten Baden noch die Hälfte des angegebenen Lichtschutzfaktors bietet. Viele Sonnencremes schaffen dies aber nicht.

Gerade für Babys sind Sonnenschutzmittel mit hohem Schutzfaktor wichtig (© Thinkstock)
Gerade für Babys sind Sonnenschutzmittel mit hohem Schutzfaktor wichtig (© Thinkstock)

Wie lange darf mein Baby oder Kleinkind in der Sonne sein?

Die empfindliche Haut von Babys und Kleinkindern kann sich noch nicht selbst gegen die UV-Strahlen der Sonne schützen. Besonders in der Mittagshitze zwischen 11:00 und 15:00 Uhr, sollte direkte Sonneneinstrahlung vermieden werden. Schon 10-15 Minuten in der Sonne können bei den Kleinen zu Sonnenbrand führen. Im Schatten und mit luftiger Kleidung ist es auch im Sommer angenehm.

Darf ich mein Baby unter einem Jahr schon mit Sonnencreme einreiben?

Für Babys unter einem Jahr wird es nicht empfohlen Sonnencreme zu verwenden. Die zarte Haut und auch der Stoffwechsel können durch die Wirkstoffe beeinflusst werden und zu Allergien führen. Mit längärmeliger, luftiger Kleidung, einem Sonnenhut mit Nackenschutz und einem Sonnenschirm kann man die Kleinen gut schützen. Alle unbedeckten Körperteile sollten dennoch mit Sonnencreme eingerieben werden, wenn die direkte Sonneneinstrahlung unvermeidbar ist. Generell sollten Babys unter einem Jahr lieber im Schatten bleiben. Hier findest du viele gute Tipps zum Thema Sonnenschutz für dein Baby.

Welche Inhaltsstoffe in Sonnencreme sollten Babys und Kinder vermeiden?

Parabene, Alkohol, Parfüm, entzündungshemmende Stoffe, PEG/PEG-Derivate, Octocrylen, Homosalat, Ethylhexylmethoxycinnamat.

Wo gibt es Gratisproben von Sonnencreme für Kinder?

Die Beratung in der Apotheke endet nach meinen bisherigen Erfahrungen leider oft in der Empfehlung der 20 Euro Sonnencreme. Trotz oder wegen des hohen Preises gibt es von den teuren Apotheken-Produkten meist noch nicht einmal Proben, so dass man oft die Katze im Sack kaufen muss. Da lohnt es sich dann schon, einfach die oben genannten günstigen Hausmarken der Drogerien und Discounter durchzuprobieren oder auf den Webseiten der Hersteller nach Proben zu fragen, z.B.:

Sonnencremes für Babys und Kinder – frühere Tests und Ergebnisse der Vorjahre:

Sonnencreme für Kinder im Test der Öko-Test (6/2015)

Das Verbrauchermagazin Öko-Test hatte in der Ausgabe 6/2015 Sonnenschutzmittel für Kinder unter die Lupe genommen. Insgesamt wurden 23 Produkte untersucht. Im Test von Kinder-Sonnencreme der Öko-Test gab es viel Licht und nur wenig Schatten. Von den 23 getesteten Produkten erreichten 17 die Note befriedigend oder besser. Allerdings bekamen auch drei Produkte ein „mangelhaft“, eines sogar ein „ungenügend“.

Erstmals bezog die Öko-Test in ihrem Urteil die Verwendung von entzündungshemmenden Substanzen in ihr Urteil mit ein. Stoffe wie Aloe Vera oder Calendula sind an sich nicht schlecht für die Haut. Problematisch ist allerdings, dass sie die Hautrötung bei einem Sonnenbrand hinausschieben können. So tritt erst einmal keine Hautrötung nach Ablauf der Schutzwirkung ein, ohne dass ein Sonnenbrand verhindert wird. Außerdem untersuchte die Ökotest die Sonnenschutzmittel für Kinder auf PEG-Derivate, halogenorganische Verbindungen und Paraffine sowie Erdölprodukte und Silikone.

Die Ergebnisse: diese Sonnencremes sind gut (6/2015)

Testsieger und einziger Sonnenschutz mit der Bewertung „sehr gut“ wurde 2015 die Alverde Sonnenmichel Kinder Sonnenbalsam LSF 30 von dm Drogeriemarkt, die in dieser Form inzwischen leider nicht mehr bei dm erhältlich ist. Weitere 5 Sonnencremes erhielten das Testurteil „gut“, 11 immerhin noch das Urteil „befriedigend“. Zwei Sonnenschutz-Sprays erhielten das Urteil „ausreichend“. Wegen bedenklicher Inhaltsstoffe bekamen drei Sonnenschutzmittel von Ökotest die Bewertung „mangelhaft“, eines sogar das Urteil „ungenügend“.

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Links der Testsieger von Alverde, zusammen mit zwei weiteren gut bewerteten Sonnencremes für Kinder von Ladival und Bübchen

Dass gut nicht unbedingt teuer bedeutet zeigt sich auch in diesem Test. Alle günstigen Produkte, auch die der Discounter, erreichen im Test mindestens das Urteil „befriedigend“. Auch der Testsieger von Alverde zählt noch zu den günstigen Produkten. Die Sonnencremes von Cien (LIDL) könnt ihr auch bequem im Lidl-Onlineshop bestellen.

öko test mangelhaft
Nur ein „mangelhaft“ gab es für diese Sonnenschutzmittel von Eucerin, Daylong und Garnier Ambre Solaire

Sonnenschutzmittel für Kinder im Test in der Öko-Test 06/2015:

  • Alverde Sonnenmichel Kinder Sonnenbalsam LSF 30 (Dm) – sehr gut
  • Bübchen Sensitive Sonnenlotion LSF 50+ (Bübchen) – gut
  • Ladival Sonnenschutz Milch Für Kinder 50+ (Stada (Apotheke)) – gut
  • Lavera Sun Sensitiv Sonnencreme LSF 30 (Laverana) – gut
  • Elkos Sun Kids Sonnenspray Sensitiv 30 (Edeka) – gut
  • Eco Cosmetics Baby & Kids Sonnencreme LSF 50+ (Eco Cosmetics (Naturwarenladen)) – gut
  • Cien Sun Sonnenspray für Kids LSF 30 (Lidl)
  • Dado Sens Sun Kids Sonnen- Creme UVA 30 (Dado- Cosmed)
  • Eau Thermale Avène Kinder- Sonnenspray 50+ SPF (Pierre Fabre (Apotheke))
  • Lavozon Sonnenmilch Für Kinder 30 (Müller Drogeriemarkt)
  • Nivea Sun Kids Pflegendes Sonnenspray 30 (Beiersdorf)
  • Ombia Sun Kinder Sonnenmilch 30 (Aldi Süd)
  • Ombra Suncare Sonnen Creme Kids 50 (Aldi Nord)
  • Ream Sun Care Kinder Sonnenmilch 30 (Ream)
  • Sun Ozon Sonnenmilch Kids 30 (Rossmann)
  • Sundance Kids Sonnenspray LSF 30 (Dm)
  • Todaysun Kids Sonnenspray 50 (Rewe)
  • Vichy Idéal Soleil Sonnenschutz- Spray für Kinder SPF 50+ (Vichy (Apotheke))
  • La Roche- Posay Anthelios Dermo- Kids Spray 50+ (La Roche- Posay (Apotheke))
  • Daylong Kids Sonnenschutz- Lotion SPF 30 (Spirig (Apotheke))
  • Eucerin Kids Sun Spray 50+ (Beiersdorf (Apotheke))
  • Garnier Ambre Solaire Kids Sonnenschutz- Milch 30 (Garnier)
  • Bioderma Photoderm Kid Sonnenmilch für Kinder SPF 50+ (Bioderma (Apotheke))

Die vollständigen Testergebnisse und Artikel gibt es in der Öko-Test Ausgabe Juni 2015 im Handel oder online als ePaper unter Öko-Test.de

Sonnencreme für Kinder im Test der Stiftung Warentest 2014

Der letzte Test der Stiftung Warentest speziell von Sonnencreme für Babys und Kinder liegt schon etwas länger zurück: In der Ausgabe von Juli 2014 testet Stiftung Warentest 19 verschiedene Sonnencremes für Kinder der Artikel mit allen Testergebnissen ist inzwischen kostenlos verfügbar. Untersucht wurde Sonnencreme mit hohem bis sehr hohem Schutz. Preislich bewegten sich die Produkte zwischen 2 Euro und 23,20 Euro pro 100 ml. Testergebnis: Immerhin 10 der getesteten Cremes schnitten mit einem „gut“ ab, darunter auch einige der günstigsten Produkte. Die Sun Kids pflegende Sonnenmilch von Nivea liegt im Test mit der Note 1,9 ganz vorn. Weitere sieben Schutzmittel erhalten von den Testern ein „gut“ – allerdings waren vier der Mittel nicht wasserfest.

Life

photo credit (Flickr/ Creative commons licence): DarrelBirkett

Unter den „gut“ getesteten Sonnenschutzmitteln war unter anderem die Sonnenschutzmilch für Kinder von Ladival, das Sonnenspray Cien Sun von Lidl, aber auch die Sonnenmilch von Rossmann und das Kids Sonnenspray Sun Dance von dm. Ein „befriedigend“ erhielten z.B. die Creme von dm Alverde Sonnenmichel Kinder Sonnenbalsam Bio sowie die Bübchen Sensitive Sonnenlotion für emp­findliche Babyhaut und die Lavera Baby & Kinder Sonnen­creme Bio.

Sonnencreme für Kinder im Test 2014 (© Thinkstock)
Sonnencreme für Kinder im Test 2014 (© Thinkstock)

Die Hersteller Ream und Avène erhielten im Test nur ein mangelhaft. Verlierer im Test ist die Ream Suncare Creme, denn sie kann den auf der Verpackung versprochenen UVA- und UVB-Schutz nicht einhalten. Außerdem ist die Creme beim Auftragen so zäh, dass sie sich sehr schlecht verteilen lässt. Kaufen kann man die Ream Suncare Creme beispielsweie in Kaufland- oder Mäc Geiz-Filialen. Auch das Schutzmittel von Avène erreicht keinen ausreichenden Schutz vor UVA-Schutz. Die UVA-Strahlung ist für frühzeitige Hautalterung und Faltenbildung verantwortlich. Avène setzt auf die Filtersubstanz Titandioxid, ein erprobtes Mittel aus der Naturkosmetik, das bei der Creme von Avène jedoch nicht den angegebenen UVA-Schutz erzielt.

Testsieger – von günstig bis mittleres Preissegment

  • Nivea Sun Kids pflegende Sonnenmilch – Note 1,9
  • Lidl / Cien Sun Sonnen­spray für Kinder – Note 2,1
  • Müller Sonnenmilch für Kinder – Note 2,1
  • Ross­mann / Sunozon Sonnenmilch Kids – Note 2,1
  • dm / Sun Dance Kids Sonnen­spray – Note 2,3
  • Nivea Sun Kids Pure & Sensitive Sonnen­spray – Note 2,2
  • Hipp Sonnenmilch Ultra-Sensitiv Baby Sanft – Note 2,3

Ebenfalls gut, aber teuer

  • Ladival Sonnenschutz Milch für Kinder 50+ – Note 2,1
  • Eucerin Kids Sun Lotion – Note 2,2
Regelmäßig und reichlich mit Sonnencreme eincremen (© Thinkstock)
Regelmäßig und reichlich mit Sonnencreme eincremen (© Thinkstock)

Eine gute und verträgliche Sonnencreme zu finden, ist nicht ganz einfach – das zeigen auch eure vielen Kommentare. Die Auswahl ist groß und die Preisunterschiede zwischen Sonnencremes z.B. aus der Apotheke und vom Discounter sind extrem. Pro 100 ml Sonnencreme für Kinder kann man 1,20 Euro (ALDI Süd) oder 21,00 Euro (Ultrasun) ausgeben.

Die gute Nachricht aus dem aktuellen Sonnencreme-Test:

  • viele der getesteten Sonnenschutzmitteln sind gut
  • unter den besten Sonnencremes sind sehr günstige von Drogerien und Discountern
  • die teuersten sind nicht die besten

günstige Testsieger

Zu den gut getesteten und gleichzeitig günstigen Produkten gehörten diese Sonnencremes für Kinder:

  • dm Sun Dance Kids Sonnenmilch LSF 30 (dm), ca. 3,95 Euro
  • alando Sun Sonnenspray LSF 30 (Ihr Platz), ca. 3,90 Euro
  • Cadeavera Sun Sonnenmilch für Kinder LSF 30, (Müller), ca. 2,65 Euro
  • Cien Sonnenspray für Kinder LSF 30 (Lidl), ca. 5,00 Euro
  • Ombia Sun Sonnenmilch Kids, (ALDI Süd), ca. 2,99 Euro
  • Barbuda Sun Kids Sonnenspray, (Norma) LSF 30, ca. 5,00 Euro
  • Bübchen Sonnenmilch, LSF 30, ca, 5,95

Alle genannten Produkte gehören zu den besten Sonnenschutzmitteln für Kinder im Test mit dem Testurteil “gut” – ein sehr gut wurde nicht vergeben.

Die ALDI Nord Sonnenmilch Ombra Sun Care für Kinder ist rezepturgleich mit der “guten” Ombia Sonnenmilch Kids bei ALDI Süd. Das ALDI Nord Ombra Sun Sonnenspray für Kinder bekam dagegen nur ein befriedigend – die Abwertung erfolgte hier vor allem wegen der mangelhaften Wasserfestigkeit, Lichtschutzfaktor und UVB/UVA-Verhältnis waren auch hier gut.

weitere Linktipps zum Sonnenschutz für Kinder:

Zum Thema Sonnenschutz für Kinder könnte man noch viel weiter ausholen. Wer sich weiter informieren möchte, findet hier zusätzliche Quellen:

Tipp: der vorangegangene Test von Sonnenschutzmitteln für Kinder aus der Stiftung Warentest 2014 ist inzwischen kostenlos als PDF zum Download verfügbar und enthält gute Tipps. 5 der aktuell getesteten guten Sonnencremes für Kinder waren auch schon in den Vorjahren dabei und auch damals schon gut? Die Testtabelle enthält auch Angaben zu den Inhaltsstoffen, die besonders für Eltern von Kindern mit empfindlicher Haut wichtig sind.

Im letzten Sommer hatten wir in einem extra Artikel Sonnenschutz für Kinder – die 10 wichtigsten Tipps zusammengefasst.

Kindergesundheit: Sonnenschutz
Kind und Sonne
Für Kinder: Mit heiler Haut durch den Sommer

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