Post vom Weihnachtsmann - persönlicher Brief aus Himmelpfort

Weihnachtspost – so bekommt dein Kind einen persönlichen Brief vom Weihnachtsmann oder Christkind

Für die Adventszeit haben wir eine gute Idee für euch – wie wäre es mit einem Brief an den Weihnachtsmann? Vielleicht einen selbstgemalten Wunschzettel oder ein weihnachtliches Bild? Das würde den Weihnachtsmann sehr freuen und als kleines Dankeschön schreibt er euch bestimmt sogar einen persönlich an euer Kind adressierten Brief zurück. Ihr könnt natürlich auch dem Christkind schreiben oder in der Vorweihnachtszeit zusammen mit eurem Kind einen Wunschzettel malen.

Post vom Weihnachtsmann - persönlicher Brief aus Himmelpfort
Post vom Weihnachtsmann – persönlicher Brief aus Himmelpfort

Hier ist die richtige Adresse und Postanschrift an Weihnachtsmann und Christkind:

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Nikolausgeschenke für Babys und Kleinkinder – 12 Kleinigkeiten für den Nikolausstiefel

Nikolaus steht vor der Tür. Der 6. Dezember ist gerade für Kinder ein wichtiger Bestandteil der Vorweihnachtszeit. Nicht mehr lange und schon werden die Schuhe geputzt und vor die Tür gestellt. Sicher habt ihr euch schon überlegt, was ihr euren Kleinen in die Schühchen packen könnt. Da es bis Weihnachten nicht mehr weit ist möchten es die meisten mit Nikolausgeschenken nicht übertreiben und schenken nur ein paar niedliche Kleinigkeiten. Um euch die Suche zu erleichtern haben wir euch einmal eine kleine Auswahl zusammengestellt:

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Die schönsten Adventskalender 2020 für Baby und Kinder

Adventskalender gehören zur Weihnachtszeit wie „Last Christmas“ von Wham!, Lichterketten und Lebkuchen. Besonders für Kinder sind sie natürlich unverzichtbar. Und sind wir mal ehrlich: auch im Erwachsenenalter verlieren sie nicht an Faszination. Die Auswahl ist mittlerweile riesig und es ist gar nicht so einfach, sich für einen Kalender zu entscheiden. Wir haben uns deshalb für euch viele, viele Adventskalender angeschaut und die schönsten hier zusammengestellt. Natürlich haben wir dabei auch wirklich tolle Exemplare für Babys und Kleinkinder entdeckt, die wir euch vorstellen möchten:

Die schönsten Adventskalender 2020 – für Babys und (Klein-)Kinder

Wer den Adventskalender lieber selbst basteln und/oder füllen möchte, kommt bei uns ebenfalls nicht zu kurz. Denn wir haben auch einige tolle (leere) Kalender zum Befüllen gefunden. Außerdem haben wir noch ein paar Basteltipps für euch parat, sowie jede Menge Ideen, womit ihr den Adventskalender für euer Kind füllen könnt.

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Mehr Kindergeld und mehr Hartz IV für Kinder und Jugendliche ab Januar 2021

Am 27. November 2020 hat der Bundesrat dem Zweiten Familienentlastungsgesetz zugestimmt. Das Gesetz erhöht das Kindergeld pro Kind ab 1. Januar 2021 um 15 Euro pro Monat – beträgt damit für das erste und zweite Kind jeweils 219 Euro, für das dritte Kind 225 Euro, für das vierte und jedes weitere Kind jeweils 250 Euro pro Monat.

Mehr Kindergeld und mehr Hartz IV für Kinder und Jugendliche ab Januar 2021 (©Adobe Stock)

Der steuerliche Kinderfreibetrag steigt entsprechend von 5.172 Euro um 288 Euro auf 5.460 Euro. Auch der Freibetrag für den Betreuungs-, Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf eines Kindes wird um 288 Euro auf 2.928 Euro erhöht.

Zum Ausgleich der so genannten kalten Progression passt der Bundestag zudem die Eckwerte des Einkommensteuertarifs an. Der Höchstbetrag für den Abzug von Unterhaltsleistungen nach dem Einkommenssteuergesetz wird ab 2021 ebenfalls angehoben.

Erhöhung von Hartz IV

Ab dem kommenden Jahr können Hartz-IV Empfänger mit etwas mehr Geld rechnen. In seiner letzten Sitzung am Freitag machte der Bundesrat den Weg frei für insgesamt 24 Beschlüsse und stimmt einer Erhöhung der Hartz IV Regelsätze ab Januar 2021 zu. Außerdem soll es steuerliche Entlastungen für Familien und Vereinfachungen bei Anträgen auf Kinder- und Elterngeld geben.

Hartz-IV-Empfänger erhalten ab Januar 2021 höhere Regelsätze: Der Regelsatz für alleinstehende Personen steigt von 432 auf 446 Euro pro Monat. Wer mit einer anderen Person in einer Bedarfsgemeinschaft lebt, erhält künftig 401 statt bisher 389 Euro.

Kinder bis fünf Jahre haben ab Januar Anspruch auf 283 statt bisher 250 Euro, Kinder von sechs bis 13 Jahren auf 309 statt bisher 308 Euro. Für Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre steigt der Regelsatz von 328 auf 373 Euro.

Hintergrund für die Änderung ist das Vorliegen einer aktuellen Einkommens- und Verbraucherstichprobe. Anhand der neuen Informationen hat die Bundesregierung die Regelsätze angepasst, um die Bedarfe verfassungskonform auszugestalten. Dabei wurden unter anderem die Kommunikationsausgaben ergänzt, um die Kosten für Handynutzung zu berücksichtigen. Neu ist auch der Härtefall-Mehrbedarf für den Kauf von Schulbüchern, sofern diese nicht kostenlos ausleihbar sind.

Vereinfachungen bei Anträgen auf Elterngeld und Kindergeld

Außerdem hat der Bundesrat den Weg für Verbesserungen bei Anträgen auf Familienleistungen freigemacht. Dabei geht es zunächst vor allem um das Elterngeld, das Kindergeld und die Namensbestimmung. Ziel ist es, Eltern in der Phase rund um die Geburt eines Kindes von Bürokratie zu entlasten.

Das Gesetz ermöglicht es, die wichtigsten Leistungen bei der Geburt eines Kindes zu bündeln, so dass die Daten nicht mehrfach eingegeben werden müssen und Behördengänge wegfallen. Auf Wunsch der Eltern können erforderliche Daten zwischen den Behörden übermittelt werden – zum Beispiel Einkommensnachweise für den Elterngeldantrag. So soll die Rentenversicherung im Auftrag der Elterngeldstellen die Entgeltdaten bei den Arbeitgebern abfragen können. Die Bürger können dabei selbst entscheiden, ob sie solche Angebote nutzen wollen.

Quelle: Bundesrat billigt 24 Gesetze aus Bundestag vom 27.11.2020

Kinderzuschlag steigt: mehr Geld für Familien mit kleinen Einkommen

Der Kinderzuschlag für Familien mit kleinen Einkommen wird zum 1. Januar 2021 deutlich erhöht: Er steigt von 185 Euro um 20 Euro auf bis zu 205 Euro pro Monat pro Kind. Nach dem jetzt vom Bundestag beschlossenen „Zweiten Familienentlastungsgesetz“ wird das Kindergeld ab dem 1. Januar 2021 um 15 Euro erhöht.

Das Kindergeld wird danach 219 Euro für das erste und zweite Kind, 225 Euro für das dritte Kind und 250 Euro ab dem vierten Kind betragen. Damit steht auch die Höhe des Kinderzuschlags von bis zu 205 Euro fest.

Kinderzuschlag für Familien mit kleinen Einkommen steigt auf 205 Euro (© Adobe Stock)

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey: „Der Kinderzuschlag, der zusätzlich zum Kindergeld gezahlt wird, ist eines unserer wichtigsten Instrumente im Kampf gegen Kinderarmut. Wenn Eltern mit kleinen Einkommen für die Existenzsicherung ihrer Kinder mehr brauchen, dann ist es gut und richtig, dass auch der Kinderzuschlag steigt. Deshalb haben wir im Starke-Familien-Gesetz vorgesehen, dass der Kinderzuschlag entsprechend der Entwicklung des Existenzminimums dynamisiert wird.

Ab Januar 2021 haben Eltern, deren Einkommen für die ganze Familie kaum reicht, jeden Monat 20 Euro mehr pro Kind zur Verfügung. Sie erhalten den Kinderzuschlag von bis zu 205 Euro zusätzlich zum Kindergeld und zum Wohngeld. Sie können auch von den Kita-Gebühren befreit werden.“

Existenzminimum und Dynamisierung des Kinderzuschlags

Der Kinderzuschlag sichert in Familien mit kleinen Einkommen gemeinsam mit dem Kindergeld und den Leistungen für Bildung und Teilhabe die Existenzgrundlage von Kindern. Im aktuellen 13. Existenzminimumbericht wird das monatliche sächliche Existenzminimum für das Jahr 2021 für Kinder mit durchschnittlich 451 Euro angegeben.

Von diesem bezifferten Existenzminimum eines Kindes hängt seit der Dynamisierung des Kinderzuschlags durch das Starke-Familien-Gesetz, die zum 1. Januar 2021 das erste Mal greift, auch die Höhe des Kinderzuschlags ab. Der Höchstbetrag des Kinderzuschlags berechnet sich aus dem sächlichen Existenzminimum abzüglich des Kindergelds für das erste Kind und abzüglich des Betrags für Bildung und Teilhabe; maßgeblich sind die entsprechenden Beträge im Existenzminimumbericht.

Viele Entlastungen für Familien mit kleinen Einkommen

Der Kinderzuschlag unterstützt Eltern, die genug verdienen, um ihren eigenen Bedarf zu decken, aber deren Einkommen nicht oder nur knapp für die gesamte Familie reicht. Derzeit beträgt die Familienleistung pro Monat und Kind bis zu 185 Euro – sie wird zusätzlich zum Kindergeld gezahlt.

Außerdem werden die Eltern von den Kita-Gebühren befreit und haben diverse andere finanzielle Vorzüge aus dem Bildungs- und Teilhabepaket: Das Schulbedarfspaket mit 150 Euro pro Kind pro Schuljahr, das ab 2021 auf 154,50 Euro pro Jahr erhöht wird, kostenlose Schülerfahrkarten, kostenloses Mittagessen in Kita und Schule und kostenlose Nachhilfe sowie einen monatlichen Zuschuss von 15 Euro für die Teilnahme an Sport-, Musik- oder Kunstangeboten.

Der Kinderzuschlag wurde mit dem Starke-Familien-Gesetz grundlegend ausgebaut. Auch die Anpassungen zum „Notfall-KiZ“ im Zuge der Corona-Krise helfen, dass der Kinderzuschlag bei vielen Kindern direkt ankommt. Außerdem hat sich infolge der Krise und der damit vielfach verbundenen Einkommenseinbußen der Kreis der Anspruchsberechtigten nochmals vergrößert, so dass mehr Familien Kinderzuschlag erreicht werden. Im Januar 2020 waren es noch 299.168 Kinder, die den Zuschlag erhalten haben – aktuell sind es 888.398 Kinder. Und schließlich helfen die verstärkte Bekanntmachung und die erfolgreiche Digitalisierung der Leistung, dass mehr Kinder den Kinderzuschlag bekommen.

Um angesichts der anhaltenden Corona-Krise Familien mit kleinem Einkommen weiter zu unterstützen, wurde im Rahmen des Notfall-KiZ die erleichterte Vermögensprüfung im Kinderzuschlag bis 31. Dezember 2020 verlängert. Vermögen wird damit nur berücksichtigt, wenn es erheblich ist.

Der Kinderzuschlag ist ein auf Dauer angelegtes Instrument – nicht zu verwechseln mit dem Kinderbonus – der Einmalzahlung in Höhe von 300 Euro im Rahmen des Konjunkturpakets.

Kinderzuschlag-Anspruch prüfen und Antrag stellen

Mit dem KiZ-Lotsen der Familienkasse können Eltern und Alleinerziehende prüfen, ob der Kinderzuschlag für sie in Betracht kommt. Fällt ihre Prüfung positiv aus, können sie den Antrag online bei der Familienkasse ausfüllen.

Must-Haves für dein Herbstbaby

10 Must-Haves für Herbstbabys

Wusstet ihr, dass im September die meisten Babys zur Welt kommen? Manche von euch bereiten sich vielleicht gerade auf den großen Tag der Geburt vor oder dürfen ihr Baby schon in den Armen halten. Viel braucht man gar nicht in den ersten Wochen, aber ein paar Dinge gibt es, die euch das Mamaleben leichter machen. Wir haben für euch einige unser besten Eltern-Tipps und Empfehlungen für Herbstbabys zusammengestellt – schaut mal rein!


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Winterzeit 2017: wie man Babys und Kleinkinder am besten an die Zeitumstellung gewöhnt

Winterzeit 2020: Wie du dein Baby oder dein Kind am besten an die Zeitumstellung gewöhnst

In der Nacht vom Samstag zum Sonntag, dem 25. Oktober 2020 ist es wieder so weit: zu Beginn der Winterzeit 2020 werden die Uhren eine Stunde zurückgestellt. Um genau zu sein: Am Sonntag wird die Uhr von 3.00 Uhr auf 3.00 Uhr zurückgestellt, uns wird also eine Stunde Schlaf „geschenkt“. Für uns Erwachsene ist das normalerweise kein großes Problem. Wir gewöhnen uns meist nach wenigen Tagen wieder an den Rhythmus.

Für Babys und Kleinkinder ist es leider nicht ganz so einfach, viele Kinder reagieren auf die erzwungene Umstellung ihrer inneren Uhr mit Schlafproblemen, Müdigkeit und Appetitlosigkeit. Ihnen fällt es schwer vom gewohnten Rhythmus abzuweichen. Wir haben für euch die besten Tipps zur sanften Umgewöhnung:

Winterzeit 2017: wie man Babys und Kleinkinder am besten an die Zeitumstellung gewöhnt
Winterzeit 2020: wie man Babys und Kleinkinder am besten an die Zeitumstellung gewöhnt

Tipps zur sanften Umgewöhnung:

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Tchibo: 15% Rabatt auf alle Baby- und Kindersachen!

Bei Tchibo gibt es ab heute 15% Rabatt auf alle Artikel der Baby- und Kinderkollektion mit vielen. Natürlich auch auf alle niedlichen Herbstneuheiten. In der neuen Tchibo Baby-Aktion „Wir sind die Vitaminis“ findet ihr zum Beispiel viele schöne und nachhaltige Produkte für Babys ab Größe 50/56: Strampler, Bodys, Schlafsäcke, Babykleidung, Kinderzimmer aber auch viele niedliche Sachen für ältere Kinder. Hier könnt ihr schauen, was alles für euren Schatz dabei ist:

Die neue Tchibo Baby- und Kidskollektion ist da!

Hier geht’s zum Gutscheincode:

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Gesundheitsministerium: Bei diesen Anzeichen dürfen Kinder nicht mehr in die Kita oder Schule

Im Herbst und Winter haben Erkältungen und Infekte Hochsaison. Husten, Schnupfen, Halskratzen, Halschmerzen, Durchfall, Erbrechen, Fieber oder erhöhte Temperatur gehören zu den typischen Krankheitsanzeichen. Wenn Kinder diese Symptome haben, ist die Sorge groß – hoffentlich ist es kein Corona. Viel Unsicherheit gibt es bei der Frage, mit welchen Krankheits- und Erkältungssymptomen Kinder zum Arzt müssen und wann sie in die Kita oder Schule dürfen.

Bei diesen Anzeichen dürfen Kinder nicht mehr in die Kita oder Schule (© stock.adobe.com / vadiar)

Eine Orientierungshilfe für Eltern haben das Gesundheitsministerium und das Kultusministerium Sachsen vorgelegt. Aus der Handlungsempfehlung können Eltern, Lehrer und Erzieher ablesen, wann ein Arzt aufgesucht werden muss oder bei welchen allgemeinen und unspezifischen Symptomen der Schul- oder Kitabesuch möglich ist:

Umgang mit Krankheits- und Erkältungssymptomen bei Kindern in der Kindertagesbetreuung und in Schulen
Empfehlung für Eltern (Stand 16.09.2020 https://www.coronavirus.sachsen.de/)

Download in Originalgröße als PDF (A4)

In den Empfehlungen heißt es:

Liebe Eltern,
in den Herbst- und Wintermonaten treten bei den meisten Kindern und Jugendlichen wieder Atemwegsinfektionen (z.B. Husten und Schnupfen) auf. Manchmal werden die Beschwerden so stark, dass der Besuch in der Kindertagesbetreuung oder in den Schulen unmöglich wird. Die Mehrheit dieser lnfektionen ist jedoch nicht immer schwerwiegend.

Ein gelegentlicher Husten oder ein leichter Schnupfen lassen den weiteren Besuch der Einrichtungen zu. Bitte denken Sie aber daran, dass es eine gemeinsame Aufgabe von Eltern, Kindertagesbetreuung und Schule ist, alle Kinder und das Personal sowie deren Familien vor einer lnfektion zu schützen. Deshalb müssen Sie als Eltern, ihre Kinder und auch die Fachkräfte in den Einrichtungen besonders aufmerksam sein und infektionshygienische Vorgaben unbedinqt beachten. Grundsätzlich wird es aber immer ein Abwägungsprozess zwischen lnfektionsschutz und dem Recht der Kinder auf Teilhabe und Bildung sein.

Eine Beseitigung jeglichen Restrisikos einer Coronavirus-lnfektion (Covid-19) ist nicht möglich. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, die Übertragungsraten möglichst zu reduzieren, indem die Hygienemaßnahmen unbedingt eingehalten werden. Ein Ausschluss von Kindern bei leichten Krankheitssymptomen ist dagegen nicht hilfreich.

Wichtig: Wie auch schon vor der Corona-Pandemie gilt, dass Kinder, die eindeutig krank sind, nicht in die Kinderbetreuung gebracht werden und auch nicht in die Schule gehen dürfen. Die Einschätzung, ob das Kind krank ist, treffen auch weiterhin grundsätzlich Sie als Eltern. Hierbei ist zu beachten:

  1. Ein Schnupfen ohne weitere Krankheitszeichen, genauso wie gelegentlicher Husten, Halskratzen oder Räuspern, sind kein Ausschlussgrund. Diese Kinder können die Einrichtung besuchen.
  2. Kinder, bei denen Symptome wie Husten bekannt und einer nichtinfektiösen Grunderkrankung wie z.B. Asthma zuzuordnen sind, können ebenfalls weiterhin die Einrichtung besuchen.
  3. Kinder mit einer Symptomatik, die auf COVID-19 hindeutet, dürfen die Einrichtung nicht besuchen. Dafür genügt eines der folgenden Symptome:
    • – Husten,
    • – Fieber ab 38 „C,
    • – Durchfall,
    • – Erbrechen,
    • – allgemeines Krankheitsgefühl (Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen),
    • – Geruchs- oder Geschmacksstörungen.
  4. Ob ihr Kind einen Arzt / eine Ärztin benötigt, müssen zunächst Sie als Eltern beurteilen. Nehmen Sie bei Bedarf Kontakt zu lhrem Arzt / lhrer Ärztin des Vertrauens auf oder wählen Sie die Nummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes.
  5. Zeigt ein Kind ein Symptom, das auf COVID-19 hinweist, sollte ein Test durchgeführt werden. Zeigt ein Kind Allgemeinsymptome ohne klaren COVID-19 Verdacht, muss es mindestens zwei Tage zu Hause beobachtet werden und mindestens 24 Stunden fieberfrei und in gutem Allgemeinbefinden sein.
  6. Gesunde Geschwisterkinder, die keinen Ouarantäneauflagen unterliegen, können die Einrichtung besuchen, auch wenn das Geschwisterkind leichte Krankheitssymptome hat.
  7. Bei Kindern ohne Krankheitssymptome, welche jedoch persönlichen Kontakt zu einer Person mit positivem Testergebnis hatten, wird das Gesundheitsamt über den Einrichtungsbesuch entscheiden.

Die Empfehlung kann sich je nach Entwicklung des lnfektionsgeschehens und neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen ändern. Sie spiegelt den Stand vom 16. September 2020 wider.

Quelle: Bildungsministerium Sachsen, 16.9.2020

Hinweis: diese allgemeinen Empfehlungen sind in allen Bundesländern anwendbar. Die gesetzlichen Regelungen unterscheiden sich in den einzelnen Bundesländern.

Elterngeld wird verbessert: Frühchenmonat, mehr Flexibilität und weniger Bürokratie

Das Bundeskabinett hat heute einen Gesetzentwurf mit deutlichen Verbesserungen im Elterngeld beschlossen. Ziel ist es, Familien mehr zeitliche Freiräume zu verschaffen und die partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Familienzeiten zwischen den beiden Elternteilen weiter zu unterstützen. Daneben sollen Eltern besonders früh geborener Kinder stärker unterstützt werden. Eltern und Elterngeldstellen profitieren von Vereinfachungen und rechtlichen Klarstellungen.

Elterngeld wird verbessert: Frühchenmonat, mehr Flexibilität und weniger Bürokratie
Elterngeld wird verbessert: Frühchenmonat, mehr Flexibilität und weniger Bürokratie (© adobe.stock.com / ondroo)

Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey: Jetzt machen wir das Elterngeld noch flexibler, partnerschaftlicher und einfacher – durch mehr Teilzeitmöglichkeiten, einen zusätzlichen Elterngeld-Frühchenmonat und weniger Bürokratie. Das macht es Eltern leichter, sich um die wichtigen Dinge zu kümmern: Zeit mit ihren Kindern und der Familie, aber auch Zeit um den eigenen beruflichen Weg weiterzugehen.“

Das Gesetz enthält verschiedene Bausteine, um das Elterngeld zu verbessern.

1. Mehr Teilzeitmöglichkeiten

Die während des Elterngeldbezugs und der Elternzeit zulässige Arbeitszeit wird von 30 auf 32 Wochenstunden – also volle vier Arbeitstage – angehoben. Auch der Partnerschaftsbonus, der die parallele Teilzeit beider Eltern unterstützt, kann künftig mit 24 – 32 Wochenstunden (statt mit bisher 25-30 Wochenstunden) bezogen werden und wird auch sonst an vielen Stellen vereinfacht und flexibler gestaltet. Das erhöht die Flexibilität für Eltern und unterstützt sie dabei, einerseits das Familieneinkommen abzusichern und andererseits durch die Teilzeit mehr Zeit für Familie zu haben.

Beispiel: Vater und Mutter möchten beide parallel Teilzeit arbeiten und den Partnerschaftsbonus beantragen. Dafür bekommen sie für die Dauer von bis zu 4 Monaten zwischen 150 und 900 Euro im Monat – zusätzlich zu ihrem Gehalt und zusätzlich zum Kindergeld.

• Je nach Arbeitsanfall ist an manchen Tagen mehr, an manchen weniger Arbeit. Das macht nichts. Solange die Eltern im Schnitt zwischen 24-32 Wochenstunden arbeiten, bekommen sie den Partnerschaftsbonus
• Die Eltern wissen noch nicht, ob sie zwei, drei oder vier Monate Teilzeit arbeiten werden. Das macht nichts. Sie müssen sich bei der Elterngeldstelle auch noch gar nicht endgültig festlegen. Sie können einfach die vier Monate beantragen und den Bonus früher beenden, wenn sie es möchten. Oder sie beantragen erst mal nur 2 Monate und verlängern später noch.
• Der Vater erkrankt im zweiten Bonus-Monat des Partnerschaftsbonus schwer und kann länger nicht mehr arbeiten. Die Mutter kann dann den Bonus allein weiter nutzen. Außerdem darf der Vater das Geld aus dem Partnerschaftsbonus der ersten 2 Monate behalten.
• Ein wichtiges Projekt kommt unerwartet – die Mutter kann im vierten Bonus-Monat plötzlich nicht mehr Teilzeit arbeiten. Das macht nichts. Die Eltern können das Elterngeld für die ersten drei Bonus-Monate trotzdem behalten.

2. Frühchenmonat

Wird das Kind 6 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin oder früher geboren, erhalten Eltern einen zusätzlichen Monat Elterngeld, um in dieser herausfordernden Situation mehr Zeit für Kind zu haben. Damit fokussiert das Elterngeld stärker als zuvor den individuellen zeitlichen Bedarf und unterstützt mehr Eltern, sich um ihr Kind in dieser besonderen Lebenssituation zu kümmern.

Beispiel: Das Kind wird 6 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin geboren. Die Eltern erhalten einen zusätzlichen Monat Basiselterngeld. Diesen zusätzlichen Basiselterngeld-Monat können sie auch in ElterngeldPlus umwandeln. Dann erhalten sie sogar zwei zusätzliche Monate Elternzeit.

3. Verwaltungsvereinfachungen und Klarstellungen

Eltern und Verwaltung werden von Vereinfachungen und rechtlichen Klarstellungen profitieren. Ein Antragsrecht für Eltern mit geringen selbständigen Nebeneinkünften ermöglicht diesen Eltern künftig eine bessere Berücksichtigung ihrer Einnahmen im Elterngeld.

Beispiel: Ein fest angestellter Erzieher bekommt im Dezember sein Kind. Im Kalenderjahr davor hatte er, bis auf eine einmalige freiberufliche Einnahme von 200 Euro, noch kein Einkommen.

• Nach den allgemeinen Regeln wird er (wegen der einen selbstständigen Einnahme) wie ein Selbstständiger behandelt: Für das Elterngeld ist das Einkommen aus dem Vorjahr maßgeblich. Damals hatte er noch kein Einkommen. Er erhält damit nur den Elterngeld-Mindestbetrag von 300 Euro.
• Mit der neuen Regelung kann er sich dafür entscheiden, ausschließlich als Nicht-Selbstständiger behandelt zu werden: Die Einnahme von 200 Euro wird nicht angerechnet. Sein Elterngeld wird dann anhand der 12 Monate vor der Geburt bemessen, in denen er schon als Erzieher gearbeitet und durchschnittlich 1500 Euro im Monat verdient hat. Er bekommt dann 65% seines maßgeblichen Netto-Einkommens, also etwa 975 Euro.

Und: Eltern, die während des Elterngeldbezugs Teilzeit arbeiten, sollen nur im Ausnahmefall nachträglich Nachweise über ihre Arbeitszeit erbringen. Ab jetzt wird grundsätzlich davon ausgegangen, dass die im Antrag angegebenen Arbeitsstunden nicht überschritten werden.

Finanzierung und Einkommensgrenzen

Die Kosten für mehr Partnerschaftlichkeit und die bessere Unterstützung von Eltern frühgeborener Kinder werden aus dem Elterngeld selbst finanziert. Es sind keine zusätzlichen Mittel aus dem Haushalt dafür erforderlich. Zur Finanzierung der Verbesserungen sollen künftig aber nur noch Eltern, die gemeinsam 300.000 Euro oder weniger im Jahr verdienen, Elterngeld erhalten. Bisher lag die Grenze für Paare bei 500.000 Euro. Diese neue Regelung für Paare betrifft Spitzenverdiener, die 0,4 Prozent der Elterngeldbezieher ausmachen – ca. 7.000. Für sie ist die eigenständige Vorsorge für den Zeitraum der Elternzeit auch ohne Elterngeld möglich. Für Alleinerziehende liegt die Grenze weiterhin bei 250.000 Euro.

Zahlen im Überblick 

• 68 Prozent der Eltern wünschen sich mehr Zeit für ihre Kinder.
• 48 Prozent der Eltern wünschen sich eine gleichgewichtige Aufteilung von Familie und Beruf (24 Prozent: mit doppelter Vollzeit; 22 Prozent: mit doppelter Teilzeit).
• 55 Prozent der Eltern erwarten von der Familienpolitik, dass sie die Voraussetzungen verbessert, damit beide Partner gleichermaßen berufstätig sein und Verantwortung in der Familie übernehmen können.
• 82 Prozent der Eltern teilen sich während des Partnerschaftsbonus die Betreuung ihres Kindes mehr oder weniger gleich auf. (Im Vergleich: während des Bezugs von ElterngeldPlus: 24 Prozent, während des Bezugs von Basiselterngeld: 17 Prozent).
• 1,9 Prozent (ca. 18.500) der Eltern nutzen den Partnerschaftsbonus.
• 27,8 Prozent (ca. 8000 Väter) der ElterngeldPlus beziehenden Väter, beziehen den Partnerschaftsbonus.
• Jedes Jahr werden 2,3 Prozent aller Kinder, deren Mütter Elterngeld beziehen, mehr als 6 Wochen zu früh geboren. Das sind 17 000 Kinder im Jahr.