20 Geschenkideen zum Schulanfang

Kaum etwas im Leben unserer Kinder ist so einschneidend wie die Einschulung. Und zwar für Eltern und Kinder gleichermaßen. Aus kleinen Kindergartenkindern werden plötzlich große Schulkinder – und ein neuer, spannender Abschnitt beginnt. Und während wir Großen meist etwas wehmütig sind, sind unsere Kinder voller Vorfreude darauf, endlich ein Schulanfänger zu sein.

1 Alle Welt | 2 Gummitwist | 3 Masking Tape | 4 Lamy Füllfederhalter | 5 Klean Kanteen Trinkflasche | 6 Spardose | 7 Tattoos | 8 Wecker | 9 Portemonnaie

Nichts zuletzt wegen der Party – und der Schultüte natürlich. Ich weiß sogar selbst noch, welche Geschenke damals in meiner Zuckertüte drin waren. Könnt ihr euch auch noch daran erinnern? Und wisst ihr schon, womit ihr die Schultüte eurer Kinder füllen werdet?

Falls ihr noch Ideen sucht – wir haben jede Menge tolle Sachen zur Inspiration für euch herausgesucht. Egal, ob ihr nur ein kleines Mitbringsel sucht, etwas Nützliches oder ganz Besonderes – hier werdet ihr ganz bestimmt fündig:

Dinge, die man als Schulkind defintiv braucht

Einen ersten, eigenen Füller (4), eine auslaufsichere und leichte Trinkflasche (5), einen eigenen Wecker (8), eine Schere (12), eine Brotdose (16) und ein kleines Portemonnaie/Brustbeutel (9 und 20). Über Geschenke dieser Kategorie freuen sich Eltern meist ganz besonders. Sie werden wirklich gebraucht und täglich genutzt – anstatt das Kinderzimmer unnötig vollzustopfen. Außerdem ist es natürlich für viele auch eine finanzielle Erleichterung, wenn nicht alle Sachen selbst gekauft werden müssen. Denn der Schulstart inkl. Schulranzen und Co kann mächtig ins Geld gehen. Wichtig ist aber, solche Geschenke unbedingt mit den Eltern abzusprechen. Denn 3 Füller und 5 Trinkflaschen braucht natürlich kein Kind.

10 Elefantenpuzzle | 11 Haarspangen | 12 Schere | 13 Buch „Der Buchstabenbaum“ | 14 Fingertwist | 15 Hautfarben-Buntstifte | 16 Lunchbots Trio | 17 ABC-Karten | 18 Buchstaben-Perlen | 19 Kuscheltier-Katze | 20 Brustbeutel

Kleinigkeiten unter 10 €

Manchmal sucht man nur (noch) eine Kleinigkeit. Zum Schulanfang eignet sich dafür zum Beispiel ein Gummitwist (2) oder Fingertwist (14) perfekt. Auch Washi-Tape in pastelligen Regebogenfarben (3), Klebetattoos (4) oder Haarspangen (11) sind tolle Geschenke für kleine Schulanfänger. Wer lieber etwas „Sinnvolles“ schenken möchte, für den eignen sich zum Beispiel eine Schulschere (12), ein Buch wie „Der Buchstabenbaum“ (13), ABC-Karten zum Spielen und Lernen (17) oder auch Buchstaben-Perlen (18).

Besondere Geschenke

In diese Kategorie fällt zum Beispiel das Buch „Alle Welt“ – ein Weltatlas für Kinder (1). Er ist mit 34€ wahrlich nicht ganz billig, aber definitiv seinen Preis wert. Ein Buch, das Kindern auf spielerische Weise Wissen vermittelt und sie sicherlich viele Jahre begleiten wird. Auch eine tolle Idee zum Schulstart ist eine Spardose. Vor allem, wenn sie so hübsch ist, wie unsere ausgesuchte Giraffe (6). Viele Kinder bekommen in diesem Alter erstmalig Taschengeld – und so braucht es natürlich auch einen Ort, um dieses zu sammeln. Ein Puzzle (10) ist ebenfalls ein tolles Geschenk – es macht Kindern Spaß, aber fördert gleichzeitig die Feinmotorik, Ausdauer und Konzentration. Richtig toll finden wir auch die Hautfarben-Buntstifte (15) – denn Deutschland ist bunt! Und das Beste: der Erlös fließt zu 100% in Integrationsprojekte. In ganz besonderer Erinnerung bleibt Kindern auch oft das Kuscheltier, das auf der Zuckertüte sitzt. Nicht überall ist das Brauch, aber zumindest im Osten Deutschlands eine Tradition. Und diese Katze (19) macht sich doch perfekt auf der Schultüte, findet ihr nicht auch?

Top 3 der Woche: Reisespiele

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber wir lieben es – besonders im Urlaub – gemeinsam als Familie zu spielen. Egal ob wir auf dem Campingplatz sind, in einer Ferienwohnung oder im Hotel: ein paar Spiele haben wir immer dabei. Normale, große Brettspiele nehmen allerdings eine Menge Platz weg, weshalb wir gern auf kleinere Kartenspiele zurückgreifen. Welche ich empfehlen kann, lest ihr hier:

Nr. 1: Dobble mit wasserfesten Karten

Dobble  zählt definitiv zu unseren Lieblingsspielen. Toll ist, dass es in einer kleinen Metalldose daherkommt, die mit ca. 10 cm Größe in jede Handtasche passt. Außerdem ist das Spiel (nur in dieser blauen Variante!) aus wasserfesten Karten – sodass man es im Urlaub oder prima am Strand oder Pool spielen kann. Empfohlen ab 6 Jahren, aber auch durchaus schon für flotte 4- oder 5-jährige geeignet.

Das Spiel kann man in verschiedenen Varianten spielen, aber immer geht es darum, als erster das doppelte Paar auf den Karten zu finden. Klingt einfach, ist es aber nicht! Wirklich. Um das zu glauben, muss man es wohl selbst gespielt haben. Wer ein kurzweiliges und witziges Spiel sucht, wird hier fündig!


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Nr. 2: Seitenweise Reisespiele

Richtig toll ist auch das Heft „Seitenweise Reisespiele“. Auf 200 Seiten findet man 20 verschiedene „nostalgische“ Spiele wie Schiffe versenken, Tic Tac Toe oder Galgenmännchen. Alles, was man dazu noch braucht, sind zwei Spieler und zwei Stifte.

Ob auf der Rückbank im Auto, im Flugzeug oder im Restaurant – das Büchlein bringt jede Menge Spaß. Übrigens auch Erwachsenen.


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Nr. 3: Ligretto KIDS

Ligretto ist quasi ein Klassiker, den die meisten sicher noch aus ihrer eigenen Kindheit kennen. Bei der Kindervariante des Spiels findet man auf den Karten statt Zahlen nun Tiere – sodass auch schon jüngere Kinder mitspielen können. Empfohlen ist das Spiel ab 5 Jahren – aber auch 3-jährige haben (mit etwas Hilfe) unserer Erfahrung nach schon Freude am Spiel.

Das Tolle an Ligretto ist, dass alle Spieler gleichzeitig an der Reihe sind und keiner warten muss, bis er dran ist. Ziel des Spiels ist es als Erster alle Karten abgelegt zu haben. Dabei geht es vor allem um schnelle Reaktion. Schön ist auch, dass es so kurzweilig ist. Mit ca. 10 Minuten Spieldauer eignet es sich daher auch perfekt, um unterwegs kleine Wartezeiten zu überbrücken.


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Top 3 der Woche: Geschenke zum Schulanfang

In wenigen Wochen startet in den ersten Bundesländern schon wieder das neue Schuljahr. Höchste Zeit, ein paar Geschenkideen zum Schulanfang mit euch zu teilen. Wir haben 3 Geschenke in 3 verschiedenen Preisklassen für euch herausgesucht. Welche das sind, lest ihr hier:

Nr. 1: TipToi „Mein Lern-Spiel-Abenteuer“

Die meisten Eltern kennen sie sicher: TipToi Bücher. Mit einem elektronischen Stift fährt man über die Buchseiten und kann Schrift und Bilder antippen. Sich ganze Seiten vorlesen lassen, Rätsel lösen oder Spiele spielen. Eltern und Kinder lieben TipToi meist gleichermaßen – denn die Bücher sind eine tolle Beschäftigung zwischendurch und auch zum Mitnehmen (z.B. auf Reisen) perfekt. Außerdem vermitteln die Bücher auch eine ganze Menge Wissen.

Für Erstklässler gibt es eine ganze Reihe passende Bücher. Zum Beispiel „Erste Buchstaben“, „Erstes Rechnen“ oder „Erstes Englisch“ – perfekt als Geschenk zum Schulstart, wie wir finden. Und mit 20 € wirklich preiswert und nützlich.


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Nr. 2: Flik Flak – Armbanduhr für Kinder

Der Klassiker zum Schulstart: die erste eigene Armbanduhr. Die Uhren von FlikFlak kennen die meisten Eltern sicher noch aus ihrer eigenen Kindheit – und sie haben sich bis heute bewährt. Ein weiches Armband aus Stoff, ein großes zweigeteiltes Ziffernblatt und die beiden witzigen Zeiger mit Gesicht. Die Armbanduhren von FlikFlak gibt es außerdem in unzähligen verschiedenen Designs und Farben. Egal ob für Pferde-, Dino- oder Einhornfans – hier ist garantiert für jedes Kind die richtige Uhr dabei.

Aber Achtung: Oftmals wollen Eltern oder die Großeltern dem Schulkind gern eine Uhr schenken – also hier vorher unbedingt nochmal nachfragen, ob schon eine geschenkt oder sich vielleicht eine spezielle gewünscht wird.


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Nr. 3: Zahlen-Bausteine zum Rechnenlernen

Wer für das Schulanfangsgeschenk etwas mehr Geld in die Hand nehmen kann oder möchte, dem empfehlen wir diese Zahlen-Bausteine von SumBlox. Sie fördern ganz einzigartig das natürliche mathematische Verständnis von Kindern und lernen auf ganz spielerische Art und Weise Addition, Subtraktion, Multiplikation sowie Division.

Das Prinzip beruht auf der verschiedenen Größe der einzelnen Zahlenbausteine. Jede Zahl ist abhängig ihres Wertes unterschiedlich groß und ergibt gestapelt mit einem weiteren Zahlenbaustein die jeweilige Summe.

Die Bausteine werden in Handarbeit aus massivem Buchenholz hergestellt und sind daher etwas für die Ewigkeit – auch kleine Geschwister können später noch von diesem Geschenk profitieren.


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Top 3 der Woche: Beschäftigungsideen auf Reisen

Ob im Auto, im Flugzeug, im Hotel, auf dem Zeltplatz oder im Restaurant: es ist immer gut, wenn man als Eltern gegen eventuell aufkommende Langeweile vorgesorgt hat. Heute haben wir deshalb 3 Ideen für euch, wie ihr eure Kinder auf einer Flugreise oder einer langen Autofahrt optimal beschäftigen könnt. Und zwar ohne viel mitschleppen zu müssen. Klingt gut? Ist es auch – versprochen!

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Babymarkt Gutscheine: 10€, 20€, 30€, 40€ und 60€ Rabatt auf fast alles* – nur heute!

Bei Babymarkt bekommt ihr heute bis 60 Euro Rabatt auf fast alles. Falls ihr noch größere Anschaffungen für die Babyausstattung, einen neuen Kindersitz oder noch etwas für Weihnachten braucht, kommt der Gutschein vielleicht wie gerufen: er gilt auf fast das gesamte Sortiment (mit Ausnahme einiger Marken) und auch viele Tagesangebote. Die Versandkosten sind bei Babymarkt ab 40€ kostenlos. Hier könnt ihr stöbern und schauen, was für euch dabei ist:

Hier kommt ihr zur Rabatt-Aktion:

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Kinder vor Missbrauch schützen – so machst du dein Kind stark

Es gibt unendlich viele Horrorszenarien, vor denen Eltern in Bezug auf ihre Kinder Angst haben. Und dennoch sind sich wohl alle einig, welcher der schlimmstmögliche Gedanke ist – nämlich, dass das eigene Kind sexuell missbraucht wird.

Um unsere Kinder zu schützen, würden wir Eltern so ziemlich alles tun. Viele fühlen sich bei diesem Thema jedoch hilflos und wissen nicht, wie sie Missbrauch vorbeugen können. Dabei können Eltern meist viel mehr tun, als sie denken – denn Prävention ist auch eine wichtige Erziehungsaufgabe.

Nein heißt Nein! | ©stock.adobe.com | motortion

Prävention beginnt schon im Babyalter

Die meisten denken nun sicherlich, dass das absurd sei. Aber tatsächlich wird schon im Alter von wenigen Monaten der erste wichtige Grundstein für das spätere Scham- und Körperempfinden gelegt, sowie – ganz wichtig – für die Selbstbestimmung des Kindes.

So sprach sich zum Beispiel schon vor vielen Jahren die bekannte Kinderärztin Emmi Pikler für ein selbstbestimmtes Wickeln aus. Sie ist der Meinung, dass Babys das Wickeln nicht einfach passiv über sich ergehen lassen müssen, sondern dass die Kinder aktiv mit eingebunden werden sollten. So wird beim Ausziehen beispielsweise jedes Kleidungsstück und Körperteil benannt, sodass das Kind immer genau weiß, was jetzt geschieht.

Kinder wickeln? Am besten nur im Einverständnis! | ©stock.adobe.com | Odua Images

Außerdem gehört dazu, das Kind vorm Wickeln nach dem Einverständnis zu fragen. Natürlich können Säuglinge auf diese Frage noch nicht antworten, aber nach einigen Monaten wird sich das Kind durch Mimik und Gestik seinen Eltern gegenüber verständlich machen können. Ein „Nein“ muss dabei unbedingt akzeptiert werden.

Natürlich bedeutet das nicht, dass man in so einem Fall die volle Windel einfach ungewechselt lässt. Das wäre unterlassene Fürsorgepflicht. Aber man kann dem Kind anbieten, es gleich noch einmal zu fragen, wenn es sein Spiel beendet hat. Oder es selbstbestimmt entscheiden zu lassen, ob es lieber von Mama oder Papa gewickelt werden möchte.

„Selbstverständlich wird ein Kind später nicht automatisch missbraucht, nur weil seine Eltern es als Baby gewickelt haben, obwohl es das nicht wollte. Aber ich möchte meinem Kind nicht vermitteln, dass es okay sei, es gegen seinen Willen (an den intimsten Stellen) anzufassen – auch nicht von Mama oder Papa.“

Mein Körper gehört mir

Die erste wichtige Lektion, die wir unseren Kindern also beibringen können, ist, dass ihr Körper ihnen gehört – und sie ganz allein darüber bestimmen dürfen. Das ist einfach gesagt und sicherlich stimmen die meisten Eltern an dieser Stelle ganz selbstverständlich zu. Aber wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, scheitern wir doch oftmals an der Umsetzung.


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Hier deshalb ein paar kleine Alltagsbeispiele, bei denen Kinder eigenverantwortlich über ihren Körper bestimmen sollten:

1. Hunger/Sättigungsgefühl

Wir Eltern meinen es natürlich nur gut. Dennoch sollten wir Sätze wie „Iss wenigsten noch fünf Nudeln, du kannst doch noch gar nicht satt sein!“ oder „Es gibt erst Nachtisch, wenn du aufgegessen hast.“ überdenken. Gerade Kinder haben Phasen, in denen sie mal kaum etwas essen und Phasen, in denen sie gefühlt nichts anderes tun. Uns Erwachsenen geht es doch genauso. Mal haben wir nach dem zweiten Nachschlag immer noch Hunger und ein anderes Mal einfach gar keinen Appetit. Dann wäre ich empört, wenn mein Mann mir vorschreiben würde, dass ich bitte noch drei Kartoffeln essen solle – weil ich doch unmöglich schon satt sein kann.

2. Kleidung

Ich behaupte, dass alle Eltern eines Kleinkindes den Streit über die richtige Kleiderwahl kennen. Zweijährige sind oft besonders eigensinnig, was das Anziehen betrifft. So wie meine Tochter zum Beispiel. Im Frühling – ich empfand es noch als frisch und zog mir eine Strickjacke über – wollte sie morgens auf dem Weg zum Kindergarten partout keine Jacke überziehen. Und natürlich habe mich dabei erwischt, wie ich „Es ist aber doch kalt, zieh bitte eine Jacke an!“ zu ihr sagte.

Dann ist mir aufgefallen, dass ihr Papa früh morgens das Haus ebenfalls ohne Jacke verlässt. Hätte ich ihm auch gesagt, dass er bitte eine Jacke anziehen möge? Natürlich nicht, denn er kann sicher selbst einschätzen, ob ihm warm oder kalt ist. Aber selbstverständlich sind auch Kinder dazu in der Lage und sollten dies auch dürfen. Meine Aufgabe als Elternteil ist es nur, eine Jacke für unterwegs einzupacken – für den Fall, dass ihnen doch kalt wird.

Mein Körper, meine Entscheidung – auch beim Haareschneiden | ©stock.adobe.com | ronstik

3. Haare

Viele Kinder kreischen wie am Spieß, sobald sie eine Schere sehen und wollen sich ihre Haare partout nicht schneiden lassen. Aber auch darüber bestimmen Eltern nur zu gern. Dann wird das Haareschneiden mit Sätzen wie „Es sind doch bloß Haare!“ oder „Stell dich nicht so an, das tut doch gar nicht weh!“ abgetan. Dass das falsch ist, erschließt sich sicherlich spätestens beim Lesen des letzten Satzes. Wir wollen doch, dass sich unsere Kinder gegen eventuelle Täter auflehnen, oder? Und genau solche Sätze sollen sie sich später einmal nicht gefallen lassen. Statt sie also zu unterdrücken, sollten wir sie in ihrer Meinung bestärken. Ihr Körper, ihre Entscheidung.

4. Küssen

Ein weiteres Beispiel, das wir wohl alle noch aus unserer Kindheit kennen. „Gib doch der Oma mal einen Kuss!“ oder „Gib Onkel Heinz wenigstens die Hand – das ist sonst unhöflich.“ Ich wette, wir alle haben diesen Satz so oder so ähnlich in unserer Kindheit gehört und viele wissen sicherlich auch noch genau, wie unangenehm sich das anfühlte. Weil es nämlich unser Körper ist – und wir zu Recht über ihn bestimmen möchten. Dazu zählt eben auch, dass man nicht überredet werden will, die Tante zu küssen.

„Wir Eltern sollten unseren Kindern mit Respekt begegnen, ihre Gefühle und Grenzen achten und sie in ihren Entscheidungen ermutigen, anstatt ihnen dafür ein schlechtes Gewissen zu machen. Unsere Kinder sollten wissen, dass sie niemand anfassen darf und sie auch ebenso niemanden anfassen müssen, wenn sie das nicht möchten.“

Nein heißt Nein!

„Wer dich wann berühren darf, entscheidest du allein! Wenn’s mal nicht reicht das Nein, dann solltest du ganz laut schrein!“ Dies ist ein Zitat aus einem Theater-Präventionsprojekt für Grundschulkinder – geschrieben vom gemeinnützigen Verein Power-Child. Die Botschaft des Satzes mag einfach klingen, aber tatsächlich ist es für Kinder alles andere als einfach, Nein zu sagen.

Nein heißt Nein! | ©stock.adobe.com | mizina

An dieser Stelle möchte ich ein Erlebnis schildern, dass ich neulich auf einem Spielplatz beobachtet habe. Auf dem Gelände gab es einen Rutschenturm mit mehreren unterschiedlich hohen Rutschen. Ein Papa rutschte vergnügt gemeinsam mit seinem Sohn. Erst die kleinste Rutsche, dann die nächsthöhere usw. Beide hatten offensichtlich Spaß. Die höchste Rutsche war eine Röhrenrutsche. Schon auf den letzten Treppenstufen begann der Junge plötzlich zu weinen und schrie immer wieder „Nein, Nein!“ Ob ihm die Rutsche zu hoch war oder er Angst vor der Röhre hatte, konnte er (aufgrund seines Alters) noch nicht verständlich sagen. Der Vater versuchte ihn eine ganze Weile zum Rutschen zu überreden. Dass sie doch jetzt schon hochgeklettert wären und dass das doch Spaß mache. Hinter ihnen bildete sich allmählich eine Schlange, was dem Vater sichtlich unangenehm war. Mit den Worten „Los, du wirst schon sehen, dass das Spaß macht!“ schnappte er sich schließlich seinen – immer noch schreienden – Sohn und rutsche mit ihm herunter.

Solche oder so ähnliche Situationen (wie zum Beispiel auch Erwachsene, die nicht aufhören ein Kind zu kitzeln, obwohl es mehrfach Stopp gerufen hat) habe ich schon unzählige Male erlebt. Eltern, die aus den verschiedensten Gründen ein Nein ihrer Kinder übergehen – sei es aus einer noch so positiven Intention heraus. Das, was ein Kind aus einer solchen – meist banalen – Situation mitnimmt, ist, dass ihr Nein keinen Wert hat. Und dass eine erwachsene Person im Zweifel eben auch mit körperlichen Mitteln den Willen eines Kindes brechen kann.

„Ich frage mich, woher Kinder wissen sollen, dass ihr Nein wichtig ist und gehört wird, wenn selbst ihre engsten Vertrauen ihre Grenzen oftmals übergehen. Wenn also selbst die Eltern ein Nein nicht akzeptieren, warum sollten es dann Fremde tun?“

Kinder richtig aufklären

Eine weitere wichtige Maßnahme zur Missbrauchsprävention ist die richtige Aufklärung – am besten schon im Kindergartenalter. Gerade bei Kindern, die ein kleines Geschwisterchen bekommen, bietet sich eine erste Aufklärung an. Ganz unbedarft und voller Neugier stellen sie Fragen rund um das Thema Schwangerschaft und Geburt und wie das Baby denn eigentlich in Mamas Bauch gekommen ist. Wir Eltern sollten das Interesse dazu niemals peinlich berührt abwürgen, sondern die Chance direkt zum Aufklären nutzen.

Besonders gut eignen sich dazu Bücher, die das Thema kindgerecht aufgreifen und erklären. Ein paar Aufklärungsklassiker für Kinder im Kita-Alter findet ihr hier:


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Bloß keine falsche Scham

Sexualität ist etwas Intimes und für viele Menschen auch mit Scham behaftet. Selbst als erwachsene Menschen fällt es uns manchmal schwer, darüber zu sprechen – weil wir es selbst in unserer Kindheit nicht anders gelernt haben. Wir Eltern stammeln bei ersten Fragen unserer Kinder rum und sind peinlich berührt. Doch genau dieses Verhalten führt dazu, dass dem Kind subtil vermittelt wird, Sexualität sei ein Tabuthema, über das man nicht spricht. Im Ernstfall denkt es womöglich, dass es auch selbst lieber darüber schweigen sollte oder spricht aus Peinlichkeit nicht darüber.

Worte wie „Pullermann“ und „Mumu“ – um bloß nicht Penis oder Scheide auszusprechen – sollten wir deshalb aus unserem Wortschatz verbannen. Es ist wichtig, die Geschlechtsteile ganz normal zu benennen. Je unverkrampfter der Umgang, desto selbstverständlicher werden unsere Kinder mit uns darüber reden können – etwa, wenn jemand anderes eine persönliche Grenze übertritt oder sich etwas nicht richtig anfühlt.

Was tun im Ernstfall?

Zunächst einmal sollte man wissen, dass Kinder, die ihren Eltern davon erzählen, sexuell missbraucht worden zu sein, in der Regel nicht lügen. Da fast alle Missbrauchsfälle im familiären Umfeld passieren, neigen Eltern jedoch nicht selten dazu, das Erzählte in Frage zu stellen. Das sollte man jedoch niemals tun! Es ist zwingend notwendig, seinem Kind in einem solchen Fall unbedingt zu glauben und es in allen seinen Gefühlen ernst zu nehmen. Für Kinder ist es eine riesengroße Überwindung, den Eltern von einem Missbrauch zu erzählen und ein ebenso großer Vertrauensbruch, sowie eine doppelte Bloßstellung ist es, wenn die eigenen Eltern einem in einer solchen Situation nicht vertrauen.

  • Das Kind ernst nehmen und ihm glauben. Kinder erfinden Missbrauch nicht von sich aus. Die wenigsten trauen sich überhaupt, davon zu erzählen.
  • Bei einer Vermutung oder einem Verdacht unbedingt professionelle Unterstützung holen.
  • Strafanzeige erstatten.

Beratungsstellen

Betroffene sexueller Gewalt und deren Angehörige finden Hilfe bei Beratungsstellen – eine Liste mit Adressen von Einrichtungen in ganz Deutschland findet man hier.

Hilfetelefon

Alternativ besteht die Möglichkeit, sich kostenfrei und anonym an das Hilfetelefon des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs in fachlicher Verantwortung von N.I.N.A. e.V. unter der Telefonnummer 0800 22 55 530 zu wenden. (Sprechzeiten: montags, mittwochs und freitags von 9 bis 14 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 15 bis 20 Uhr)

Wichtige Links

https://www.hilfeportal-missbrauch.de/hilfen-fuer/angehoerige-und-soziales-umfeld.html

https://nina-info.de/

Top 3 der Woche: Wasserspaß für den Garten

Was lieben alle Kinder gleichermaßen? Richtig, Wasser! Nichts macht Kindern verschiedenster Altersklassen so viel Spaß, wie ausgiebig mit Wasser zu matschen – oder darin zu plantschen. Deshalb gibt es heute 3 Empfehlungen von uns, mit denen dem Wasserspaß nichts mehr im Wege steht:

Nr. 1: Wasserbahn

Immer wieder faszinierend ist diese Wasserbahn. Ich finde ja, dass in jedem Garten eine stehen sollte. Diese hier ist besonders schön und voller liebenswerter Details.

Mit Berg, Turm, Stauseee, Aufzug und Wasserfall gibt es für die Kinder jede Menge zu entdecken. Ganz besonders toll ist aber die Höhle inklusive Geheimversteck. Wo das ist? Verraten wir nicht! Aber: viel Spaß beim Suchen und Finden!


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Nr. 2: Familienpool

Wer einen großen Garten hat, kommt im Sommer um einen Pool quasi nicht herum. Und so hübsch Kinderpools sind – wenn wir ehrlich sind, wollen wir Eltern doch mindestens genauso gern ins kühle Nass wie unsere Kinder.

Dieser Pool ist mit ca. 2,50 groß genug für Erwachsene – aber nimmt im Garten dennoch nicht zu viel Platz weg.


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Nr. 3: Sprinkler-Matte

Wer im Garten nicht so viel Platz zur Verfügung hat, für den ist möglicherweise eine Sprinkler-Matte eine tolle Alternative.

Mit einem angesteckten Gartenschlauch verwandelt sich der Minipool nämlich im Handumdrehen in einen riesigen Wasserspritz-Spaß – und das zum kleinen Preis.


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Top 3 der Woche: Antirassistische Kinderbücher

Ist euch schon mal aufgefallen, wie schwierig es ist, tolle Kinderbücher zu finden, in denen die Protagonisten nicht Weiß sind? Bei den wenigen, die es gibt, wird dagegen die Herkunft meist extra thematisiert – dann geht es etwa um Adoption oder explizit um das „Anders-sein“. Das ist natürlich auch toll, aber noch toller finde ich die Bilderbücher, die ich euch heute vorstellen möchte: Kinderbücher gegen Rassismus – und für Inklusion.

Nr. 1: Ich bin anders als du – Ich bin wie du

Dieses Buch ist ein stabiles Pappbilderbuch mit einer tollen Besonderheit: denn man kann es von zwei Seiten lesen. Vorn liest man „Ich bin anders als du“ – auf der Rückseite des Buches steht „Ich bin wie du“.

Das Buch thematisiert, was verschiedene Kinder gemeinsam haben und was sie unterscheidet. Dabei spielt das Buch auf äußerst intelligente Art und Weise mit Erwartungen und vorschnellen Zuschreibungen. Denn was unterscheidet wohl die beiden Kinder auf dem Cover – etwa das Aussehen? Nein! Denn das eine Kind isst einfach lieber Pizza, während das andere lieber Spaghetti mag.

Das Umblättern wird einen so manches Mal überraschen – gerade uns Eltern. In der Mitte des Buches wartet außerdem noch eine wichtige Erkenntnis. Empfohlen wird das Buch von 3 – 7 Jahren, aber meiner Meinung nach ist es durch die stabile Pappe auch schon für Kinder ab etwa 1,5 Jahren geeignet.


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Nr. 2: Nelly und die Berlinchen

Nelly und die Berlinchen ist ein wunderbares Diversity-Kinderbuch über die Alltagsabenteuer der drei Freundinnen Nelly (ein afrodeutsches Mädchen), Amina (Tochter einer muslimischen Familie) und Hannah (Tochter einer alleinerziehenden Mutter).

Es ist in Reimform geschrieben und laut Hersteller ab 3 Jahren geeignet – aber auch 2-Jährige haben meiner Erfahrung nach an dem Buch durchaus schon Freude.

Das Besondere an dem Buch ist, dass die Herkunft oder Familienkonstellation der Kinder überhaupt nicht thematisiert oder bewertet wird – sie ist einzig und allein durch die Illustrationen ersichtlich. Die drei Mädchen sind einfach ganz stinknormale Hauptfiguren. Und genau das ist es, was das Buch so toll macht.


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Nr. 3: Rosa Parks: Little People, Big Dreams.

Einige von euch werden die Bücherreihe des Insel-Verlags sicherlich schon kennen. „Little People, Big Dreams“ erzählt die Lebensgeschichten von beeindruckenden Persönlichkeiten, die Unvorstellbares erreicht haben. Dabei begann alles, als sie selbst noch ganz klein waren – aber schon große Träume hatten.

Dieses Buch erzählt die Geschichte der Bürgerrechtsaktivistin Rosa Parks aus den USA. Sie wuchs in Alabama auf, als dort noch Rassentrennung herrschte. Ihre Weigerung, ihren Sitzplatz im Bus an einen weißen Mann abzugeben, führte zur Abschaffung der Rassentrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln. Meiner Meinung nach das perfekte Buch, um mit Kindern über das aktuelle politische Weltgeschehen ins Gespräch zu kommen.

Empfohlen wird das Buch für Kinder im Alter zwischen 4 und 10 Jahren.


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Gutmarkiert: mit dem Back2School XXL Paket ins neue Schuljahr

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Bald ist es wieder soweit – sowohl Schulanfang als auch Kindergartenstart stehen vor der Tür. Für uns Eltern bedeutet das (neben großer Aufregung) auch eins: es müssen jede Menge Sachen beschriftet werden. Während man Kleidung noch relativ gut mit einem Textilstift beschriften kann, wird es bei Schulranzen, Federmappe und Co. schon schwieriger. Eine perfekte Lösung dafür sind die Namensaufkleber von gutmarkiert, die wir euch hier vorstellen möchten.

Startklar für die Schule? Mit dem Back2School XXL Paket ist alles vorbildlich beschriftet

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