Gutmarkiert: Namensaufkleber mit 15% Rabatt + Gewinnspiel

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In den ersten Bundesländern startet nächste Woche schon wieder das neue Schuljahr – und damit beginnt auch für viele der Kitastart. Passend dazu hat gutmarkiert neue, frische Designs entworfen. Die beliebten Aufkleber, mit denen ihr alle Lieblingsdinge eurer Kinder ganz easy markieren könnt, gibt es jetzt in noch mehr hübschen Farben und Mustern. Wählen könnt ihr zwischen zwei Größen: Mini (perfekt für Stifte) und Klein (perfekt für alles andere). Und wie immer könnt ihr das Design natürlich nach euren Vorstellungen anpassen.

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Ernsting’s family: Süße neue Babysachen ab Gr. 56

Bei Ernsting’s family gibt es viele neue süße Babysachen aus der beliebten Pure Collection. In der Aktion findet ihr allerhand tolle Sachen aus GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle für eure Mäuse: niedliche Sets aus Body und Latzhose, Söckchen, Strumpfhosen, Newbornschlafanzüge, hübsche Sweatjacken und vieles mehr. Und das alles in wunderschönen neutralen Farben, die gleichermaßen zu Mädchen und Jungs passen.  Hier könnt ihr euch alles anschauen und shoppen:

Superniedlich und dazu noch aus GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle: die neue Pure Collection von Ernsting’s

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Ernsting’s family: Endlich Schulkind!

Kommt dein Kind dieses Jahr auch in die Schule? Dann gibt es bei Ernsting’s family gerade genau das Richtige! Neben vielen tollen Shirts passend zum Schulanfang gibt es auch viele andere nützliche Sachen zum Schulstart. Ob Wecker, Papierkorb oder Füllungen für die Schultüte – in der neuen Aktion werdet ihr sicher fündig: Schau am besten gleich rein, was alles dabei ist.

Wisst ihr schon, was bei euren baldigen Schulkindern alles in der Zuckertüte sein wird? Falls ihr noch Ideen braucht, wir hätten da eine: Wie wäre zum Beispiel mit einem Shirt passend zum Schulstart? Die Shirts gibt es seit heute neu bei Ernsting’s family. Ihr bekommt sie in vielen verschiedenen Farben und unterschiedlichen Aufdrucken, wie „Schulkind“ oder „Endlich 1. Klasse“. Außerdem gibt es die Shirts sowohl mit kurzen als auch langen Ärmeln, so ist für jeden das richtige dabei. Die Größen reichen von 115 bis 140.

Neben allerlei Shirts gibt es auch andere tolle Sachen rund um die Einschulung. Habt ihr zum Beispiel schon einen Wecker oder einen Papierkorb für eurer Kind? Auch Stiftebecher, Schreibtischunterlagen und verschiedene kleinen Lernspiele (die perfekt in die Schultüte passen!) findet ihr in der neusten Aktion.

Übrigens: Eure Bestellung könnt ihr jederzeit in eine Ernsting’s-Filiale eurer Wahl liefern lassen und so die Versandkosten sparen.

Top 3 der Woche: Beschäftigungsideen auf Reisen

Ob im Auto, im Flugzeug, im Hotel, auf dem Zeltplatz oder im Restaurant: es ist immer gut, wenn man als Eltern gegen eventuell aufkommende Langeweile vorgesorgt hat. Heute haben wir deshalb 3 Ideen für euch, wie ihr eure Kinder auf einer Flugreise oder einer langen Autofahrt optimal beschäftigen könnt. Und zwar ohne viel mitschleppen zu müssen. Klingt gut? Ist es auch – versprochen!

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Top 3 der Woche: Wasserspaß für den Garten

Was lieben alle Kinder gleichermaßen? Richtig, Wasser! Nichts macht Kindern verschiedenster Altersklassen so viel Spaß, wie ausgiebig mit Wasser zu matschen – oder darin zu plantschen. Deshalb gibt es heute 3 Empfehlungen von uns, mit denen dem Wasserspaß nichts mehr im Wege steht:

Nr. 1: Wasserbahn

Immer wieder faszinierend ist diese Wasserbahn. Ich finde ja, dass in jedem Garten eine stehen sollte. Diese hier ist besonders schön und voller liebenswerter Details.

Mit Berg, Turm, Stauseee, Aufzug und Wasserfall gibt es für die Kinder jede Menge zu entdecken. Ganz besonders toll ist aber die Höhle inklusive Geheimversteck. Wo das ist? Verraten wir nicht! Aber: viel Spaß beim Suchen und Finden!


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Nr. 2: Familienpool

Wer einen großen Garten hat, kommt im Sommer um einen Pool quasi nicht herum. Und so hübsch Kinderpools sind – wenn wir ehrlich sind, wollen wir Eltern doch mindestens genauso gern ins kühle Nass wie unsere Kinder.

Dieser Pool ist mit ca. 2,50 groß genug für Erwachsene – aber nimmt im Garten dennoch nicht zu viel Platz weg.


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Nr. 3: Sprinkler-Matte

Wer im Garten nicht so viel Platz zur Verfügung hat, für den ist möglicherweise eine Sprinkler-Matte eine tolle Alternative.

Mit einem angesteckten Gartenschlauch verwandelt sich der Minipool nämlich im Handumdrehen in einen riesigen Wasserspritz-Spaß – und das zum kleinen Preis.


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Top 3 der Woche: Campingurlaub mit Kindern

Auch dieses Jahr wird vermutlich der Urlaub für viele von uns wieder anders aussehen. Statt Urlaub in fernen Ländern werden wir (innerhalb Deutschlands) zelten fahren. Für alle „Camping-Neulinge“ gibt es deshalb heute ein paar Tipps von mir, die meiner Meinung nach für den Zelturlaub mit Kind unerlässlich sind. Here we go:

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Ernsting’s Family: neue süße Badesachen, UV-Anzüge Badeschuhe, Ponchos und mehr

Bei Ernsting’s family bekommt ihr ab heute ganz viele neue niedliche Badeoutfits. Die Badesachen zieren jede Menge süße Disney-Motive: mit dabei sind Winnie Puuh und die Eiskönigin Elsa. Aber natürlich gibt es die Bademode auch mit Paw Patrol, sowie Mickey und Minnie. Dabei sind neben UV-Anzügen, Badehosen, Bikinis auch Ponchos, Badeschuhe und Kappen. Schaut am besten gleich rein, was alles mit dabei ist.

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Gutmarkiert: mit dem ergobag Schulstartet-Paket ins neue Schuljahr

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Bald ist es wieder soweit – sowohl Schulanfang als auch Kindergartenstart stehen vor der Tür. Für uns Eltern bedeutet das (neben großer Aufregung) auch eins: es müssen jede Menge Sachen beschriftet werden. Während man Kleidung noch relativ gut mit einem Textilstift beschriften kann, wird es bei Schulranzen, Federmappe und Co. schon schwieriger. Eine perfekte Lösung dafür sind die Namensaufkleber von gutmarkiert, die wir euch hier vorstellen möchten.

Startklar für die Schule? Mit dem ergobag Schulstarter-Paket ist alles vorbildlich beschriftet

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Unsere Top 3 der Woche: Gartenspaß für Kinder – Teil 2

Verrückt, aber es ist schon wieder Mitte Mai. Wir nähern uns mit großen Schritten dem Sommer und halten uns jetzt schon am liebsten nur noch draußen auf. Egal ob im Garten, Park oder auf dem Balkon – heute gibt es drei Tipps von uns, mit denen ihr und eure Kinder den Frühling und Sommer noch mehr genießen könnt. Bitteschön:

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Kinder vor Missbrauch schützen – so machst du dein Kind stark

Es gibt unendlich viele Horrorszenarien, vor denen Eltern in Bezug auf ihre Kinder Angst haben. Und dennoch sind sich wohl alle einig, welcher der schlimmstmögliche Gedanke ist – nämlich, dass das eigene Kind sexuell missbraucht wird.

Um unsere Kinder zu schützen, würden wir Eltern so ziemlich alles tun. Viele fühlen sich bei diesem Thema jedoch hilflos und wissen nicht, wie sie Missbrauch vorbeugen können. Dabei können Eltern meist viel mehr tun, als sie denken – denn Prävention ist auch eine wichtige Erziehungsaufgabe.

Nein heißt Nein! | ©stock.adobe.com | motortion

Prävention beginnt schon im Babyalter

Die meisten denken nun sicherlich, dass das absurd sei. Aber tatsächlich wird schon im Alter von wenigen Monaten der erste wichtige Grundstein für das spätere Scham- und Körperempfinden gelegt, sowie – ganz wichtig – für die Selbstbestimmung des Kindes.

So sprach sich zum Beispiel schon vor vielen Jahren die bekannte Kinderärztin Emmi Pikler für ein selbstbestimmtes Wickeln aus. Sie ist der Meinung, dass Babys das Wickeln nicht einfach passiv über sich ergehen lassen müssen, sondern dass die Kinder aktiv mit eingebunden werden sollten. So wird beim Ausziehen beispielsweise jedes Kleidungsstück und Körperteil benannt, sodass das Kind immer genau weiß, was jetzt geschieht.

Kinder wickeln? Am besten nur im Einverständnis! | ©stock.adobe.com | Odua Images

Außerdem gehört dazu, das Kind vorm Wickeln nach dem Einverständnis zu fragen. Natürlich können Säuglinge auf diese Frage noch nicht antworten, aber nach einigen Monaten wird sich das Kind durch Mimik und Gestik seinen Eltern gegenüber verständlich machen können. Ein „Nein“ muss dabei unbedingt akzeptiert werden.

Natürlich bedeutet das nicht, dass man in so einem Fall die volle Windel einfach ungewechselt lässt. Das wäre unterlassene Fürsorgepflicht. Aber man kann dem Kind anbieten, es gleich noch einmal zu fragen, wenn es sein Spiel beendet hat. Oder es selbstbestimmt entscheiden zu lassen, ob es lieber von Mama oder Papa gewickelt werden möchte.

„Selbstverständlich wird ein Kind später nicht automatisch missbraucht, nur weil seine Eltern es als Baby gewickelt haben, obwohl es das nicht wollte. Aber ich möchte meinem Kind nicht vermitteln, dass es okay sei, es gegen seinen Willen (an den intimsten Stellen) anzufassen – auch nicht von Mama oder Papa.“

Mein Körper gehört mir

Die erste wichtige Lektion, die wir unseren Kindern also beibringen können, ist, dass ihr Körper ihnen gehört – und sie ganz allein darüber bestimmen dürfen. Das ist einfach gesagt und sicherlich stimmen die meisten Eltern an dieser Stelle ganz selbstverständlich zu. Aber wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, scheitern wir doch oftmals an der Umsetzung.


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Hier deshalb ein paar kleine Alltagsbeispiele, bei denen Kinder eigenverantwortlich über ihren Körper bestimmen sollten:

1. Hunger/Sättigungsgefühl

Wir Eltern meinen es natürlich nur gut. Dennoch sollten wir Sätze wie „Iss wenigsten noch fünf Nudeln, du kannst doch noch gar nicht satt sein!“ oder „Es gibt erst Nachtisch, wenn du aufgegessen hast.“ überdenken. Gerade Kinder haben Phasen, in denen sie mal kaum etwas essen und Phasen, in denen sie gefühlt nichts anderes tun. Uns Erwachsenen geht es doch genauso. Mal haben wir nach dem zweiten Nachschlag immer noch Hunger und ein anderes Mal einfach gar keinen Appetit. Dann wäre ich empört, wenn mein Mann mir vorschreiben würde, dass ich bitte noch drei Kartoffeln essen solle – weil ich doch unmöglich schon satt sein kann.

2. Kleidung

Ich behaupte, dass alle Eltern eines Kleinkindes den Streit über die richtige Kleiderwahl kennen. Zweijährige sind oft besonders eigensinnig, was das Anziehen betrifft. So wie meine Tochter zum Beispiel. Im Frühling – ich empfand es noch als frisch und zog mir eine Strickjacke über – wollte sie morgens auf dem Weg zum Kindergarten partout keine Jacke überziehen. Und natürlich habe mich dabei erwischt, wie ich „Es ist aber doch kalt, zieh bitte eine Jacke an!“ zu ihr sagte.

Dann ist mir aufgefallen, dass ihr Papa früh morgens das Haus ebenfalls ohne Jacke verlässt. Hätte ich ihm auch gesagt, dass er bitte eine Jacke anziehen möge? Natürlich nicht, denn er kann sicher selbst einschätzen, ob ihm warm oder kalt ist. Aber selbstverständlich sind auch Kinder dazu in der Lage und sollten dies auch dürfen. Meine Aufgabe als Elternteil ist es nur, eine Jacke für unterwegs einzupacken – für den Fall, dass ihnen doch kalt wird.

Mein Körper, meine Entscheidung – auch beim Haareschneiden | ©stock.adobe.com | ronstik

3. Haare

Viele Kinder kreischen wie am Spieß, sobald sie eine Schere sehen und wollen sich ihre Haare partout nicht schneiden lassen. Aber auch darüber bestimmen Eltern nur zu gern. Dann wird das Haareschneiden mit Sätzen wie „Es sind doch bloß Haare!“ oder „Stell dich nicht so an, das tut doch gar nicht weh!“ abgetan. Dass das falsch ist, erschließt sich sicherlich spätestens beim Lesen des letzten Satzes. Wir wollen doch, dass sich unsere Kinder gegen eventuelle Täter auflehnen, oder? Und genau solche Sätze sollen sie sich später einmal nicht gefallen lassen. Statt sie also zu unterdrücken, sollten wir sie in ihrer Meinung bestärken. Ihr Körper, ihre Entscheidung.

4. Küssen

Ein weiteres Beispiel, das wir wohl alle noch aus unserer Kindheit kennen. „Gib doch der Oma mal einen Kuss!“ oder „Gib Onkel Heinz wenigstens die Hand – das ist sonst unhöflich.“ Ich wette, wir alle haben diesen Satz so oder so ähnlich in unserer Kindheit gehört und viele wissen sicherlich auch noch genau, wie unangenehm sich das anfühlte. Weil es nämlich unser Körper ist – und wir zu Recht über ihn bestimmen möchten. Dazu zählt eben auch, dass man nicht überredet werden will, die Tante zu küssen.

„Wir Eltern sollten unseren Kindern mit Respekt begegnen, ihre Gefühle und Grenzen achten und sie in ihren Entscheidungen ermutigen, anstatt ihnen dafür ein schlechtes Gewissen zu machen. Unsere Kinder sollten wissen, dass sie niemand anfassen darf und sie auch ebenso niemanden anfassen müssen, wenn sie das nicht möchten.“

Nein heißt Nein!

„Wer dich wann berühren darf, entscheidest du allein! Wenn’s mal nicht reicht das Nein, dann solltest du ganz laut schrein!“ Dies ist ein Zitat aus einem Theater-Präventionsprojekt für Grundschulkinder – geschrieben vom gemeinnützigen Verein Power-Child. Die Botschaft des Satzes mag einfach klingen, aber tatsächlich ist es für Kinder alles andere als einfach, Nein zu sagen.

Nein heißt Nein! | ©stock.adobe.com | mizina

An dieser Stelle möchte ich ein Erlebnis schildern, dass ich neulich auf einem Spielplatz beobachtet habe. Auf dem Gelände gab es einen Rutschenturm mit mehreren unterschiedlich hohen Rutschen. Ein Papa rutschte vergnügt gemeinsam mit seinem Sohn. Erst die kleinste Rutsche, dann die nächsthöhere usw. Beide hatten offensichtlich Spaß. Die höchste Rutsche war eine Röhrenrutsche. Schon auf den letzten Treppenstufen begann der Junge plötzlich zu weinen und schrie immer wieder „Nein, Nein!“ Ob ihm die Rutsche zu hoch war oder er Angst vor der Röhre hatte, konnte er (aufgrund seines Alters) noch nicht verständlich sagen. Der Vater versuchte ihn eine ganze Weile zum Rutschen zu überreden. Dass sie doch jetzt schon hochgeklettert wären und dass das doch Spaß mache. Hinter ihnen bildete sich allmählich eine Schlange, was dem Vater sichtlich unangenehm war. Mit den Worten „Los, du wirst schon sehen, dass das Spaß macht!“ schnappte er sich schließlich seinen – immer noch schreienden – Sohn und rutsche mit ihm herunter.

Solche oder so ähnliche Situationen (wie zum Beispiel auch Erwachsene, die nicht aufhören ein Kind zu kitzeln, obwohl es mehrfach Stopp gerufen hat) habe ich schon unzählige Male erlebt. Eltern, die aus den verschiedensten Gründen ein Nein ihrer Kinder übergehen – sei es aus einer noch so positiven Intention heraus. Das, was ein Kind aus einer solchen – meist banalen – Situation mitnimmt, ist, dass ihr Nein keinen Wert hat. Und dass eine erwachsene Person im Zweifel eben auch mit körperlichen Mitteln den Willen eines Kindes brechen kann.

„Ich frage mich, woher Kinder wissen sollen, dass ihr Nein wichtig ist und gehört wird, wenn selbst ihre engsten Vertrauen ihre Grenzen oftmals übergehen. Wenn also selbst die Eltern ein Nein nicht akzeptieren, warum sollten es dann Fremde tun?“

Kinder richtig aufklären

Eine weitere wichtige Maßnahme zur Missbrauchsprävention ist die richtige Aufklärung – am besten schon im Kindergartenalter. Gerade bei Kindern, die ein kleines Geschwisterchen bekommen, bietet sich eine erste Aufklärung an. Ganz unbedarft und voller Neugier stellen sie Fragen rund um das Thema Schwangerschaft und Geburt und wie das Baby denn eigentlich in Mamas Bauch gekommen ist. Wir Eltern sollten das Interesse dazu niemals peinlich berührt abwürgen, sondern die Chance direkt zum Aufklären nutzen.

Besonders gut eignen sich dazu Bücher, die das Thema kindgerecht aufgreifen und erklären. Ein paar Aufklärungsklassiker für Kinder im Kita-Alter findet ihr hier:


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Bloß keine falsche Scham

Sexualität ist etwas Intimes und für viele Menschen auch mit Scham behaftet. Selbst als erwachsene Menschen fällt es uns manchmal schwer, darüber zu sprechen – weil wir es selbst in unserer Kindheit nicht anders gelernt haben. Wir Eltern stammeln bei ersten Fragen unserer Kinder rum und sind peinlich berührt. Doch genau dieses Verhalten führt dazu, dass dem Kind subtil vermittelt wird, Sexualität sei ein Tabuthema, über das man nicht spricht. Im Ernstfall denkt es womöglich, dass es auch selbst lieber darüber schweigen sollte oder spricht aus Peinlichkeit nicht darüber.

Worte wie „Pullermann“ und „Mumu“ – um bloß nicht Penis oder Scheide auszusprechen – sollten wir deshalb aus unserem Wortschatz verbannen. Es ist wichtig, die Geschlechtsteile ganz normal zu benennen. Je unverkrampfter der Umgang, desto selbstverständlicher werden unsere Kinder mit uns darüber reden können – etwa, wenn jemand anderes eine persönliche Grenze übertritt oder sich etwas nicht richtig anfühlt.

Was tun im Ernstfall?

Zunächst einmal sollte man wissen, dass Kinder, die ihren Eltern davon erzählen, sexuell missbraucht worden zu sein, in der Regel nicht lügen. Da fast alle Missbrauchsfälle im familiären Umfeld passieren, neigen Eltern jedoch nicht selten dazu, das Erzählte in Frage zu stellen. Das sollte man jedoch niemals tun! Es ist zwingend notwendig, seinem Kind in einem solchen Fall unbedingt zu glauben und es in allen seinen Gefühlen ernst zu nehmen. Für Kinder ist es eine riesengroße Überwindung, den Eltern von einem Missbrauch zu erzählen und ein ebenso großer Vertrauensbruch, sowie eine doppelte Bloßstellung ist es, wenn die eigenen Eltern einem in einer solchen Situation nicht vertrauen.

  • Das Kind ernst nehmen und ihm glauben. Kinder erfinden Missbrauch nicht von sich aus. Die wenigsten trauen sich überhaupt, davon zu erzählen.
  • Bei einer Vermutung oder einem Verdacht unbedingt professionelle Unterstützung holen.
  • Strafanzeige erstatten.

Beratungsstellen

Betroffene sexueller Gewalt und deren Angehörige finden Hilfe bei Beratungsstellen – eine Liste mit Adressen von Einrichtungen in ganz Deutschland findet man hier.

Hilfetelefon

Alternativ besteht die Möglichkeit, sich kostenfrei und anonym an das Hilfetelefon des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs in fachlicher Verantwortung von N.I.N.A. e.V. unter der Telefonnummer 0800 22 55 530 zu wenden. (Sprechzeiten: montags, mittwochs und freitags von 9 bis 14 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 15 bis 20 Uhr)

Wichtige Links

https://www.hilfeportal-missbrauch.de/hilfen-fuer/angehoerige-und-soziales-umfeld.html

https://nina-info.de/